Ritterkreuzträger Herbert Isachsen
Leutnant, Sturzkampfflieger


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Herbert Isachsen wurde am 10.10.1913 in Weingarten bei Elbing in Westpreußen geboren und trat 1933 in den Polizeidienst ein.
Im Jahre 1935 wechselte er zur Wehrmacht in die Luftwaffe nach Cottbus. Es folgte die Ausbildung zum Flugzeugführer und die Versetzung zum Stab des Kampf-Lehrgeschwaders nach Greifswald.
Mit Beginn des Krieges wurde Isachsen in Polen, Norwegen, Frankreich, England, Malta und Nordafrika eingesetzt. Sein Einsatzflugzeug war dabei meistens eine He 111.
Nachdem er aus seinem Flugzeug per Fallschirmsprung abspringen musste verletzte er sich und wurde nach seiner Genesung als Flugkehrer in Frankfurt und Saloniki eingesetzt.
Nach seiner Versetzung zur 3. Staffel des Kampf-Lehrgeschwaders nach Kreta folgten Einsätze am Suez-Kanal, auf Tobruk, gegen Alexandria und englische Geleitzüge im Mittelmeer. Während dieser Einsätze wurde er dreimal abgeschossen und kehrte dennoch immer wieder wohlbehalten zu seiner Einheit zurück.
Sein 4. Abschuss ereilte ihm über dem Mittelmeer, jedoch konnte er sich mittels einer Notlandung in der Wüste retten.
Anfang 1943 zum Leutnant befördert erhielt er am 03.09.1943 als Leutnant und Flugzeugführer in der 3. Staffel des Kampf-Lehrgeschwaders das Ritterkreuz.
Es folgte die Kriegesgefangenschaft, aus der der 1947 entlassen wurde. Bis 1978 war er dann als Werksmeister bei der Firma Mannesmann tätig.
Herbert Isachsen starb am 21.10.2003 in Dortmund.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Quelle:
Das Ritterkreuz 4/2003-2004