14. Brillantenträger Albert Kesselring
Generalfeldmarschall

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Albert Kesselring wurde am 30.11.1885 in Marksteft bei Kitzingen in Unterfranken, als Sohn eines Stadtschulrates, geboren und besuchte von 1893 bis 1904 das Gymnasium in Bayreuth und kam im Sommer 1904, als Fahnenjunker zum 4.Fußart.Rgt. nach Metz. Hier wurde er 1907 zum Leutnant ernannt.
Im Jahre 1910 heiratete er Pauline Kessler und adoptierte 1913 einen Sohn.
Bis zum Krieg machte er eine Ausbildung zum Ballon-Beobachter und besuchte die Münchner Artillerie- und Ingenieurschule, um dort Spezialist für Vermessungs- und Lichtwesen zu werden.
1914 zog er als Oberleutnant in den Krieg und arbeitet hauptsächlich als Adjutant bei verschiedenen Artillerie-Kommandeuren. Während des Krieges war er im Truppen- und Generalstabsdienst. Am 27.Januar 1915 rückte Kesselring zum Hauptmann auf und besetzte Positionen in Divisions- und Korpsstäben.
In der Reichswehr kam er als Batteriechef, zum Art. Rgt. 7 nach Amberg, Erlangen und Nürnberg und wurde zur Heeresausbildungsabteilung des Reichswehrministeriums versetzt. Ab 1922 arbeitet er im Reichswehrministerium in Berlin im Stab der Heeresleitung wo er am 1.Februar 1925 als Major arbeitet. Danach war er beim Wehramt und beim Heerespersonalamt.
Am 1.Februar 1930 stieg er zum Oberstleutnant auf und war zunächst im bayerischen Wehrkreiskommando VII tätig und wurde dann Abteilungskommandeur beim Art. Rgt. 4 in Dresden. Hier rückte Kesselring, am 1.Oktober 1932 zum Oberst auf.
Am 1.Oktober 1933 wurde Kesselring offiziell aus der Wehrmacht entlassen, um inoffiziell die Deutsche Luftwaffe aufzustellen. Später kam er als Zivilist und Verwaltungschef zum "Reichskommissar für den Luftverkehr".
Im März 1935 wurde Kesselring offiziell als Generalmajor wieder eingestellt. Nun ging er als Chef des Verwaltungsamtes, zum RLM.
Mit 48 Jahren machte er nun seinen Pilotenschein.
Am 1.April 1936 stieg Kesselring zum Generalleutnant auf. Ab dem 3.Juni 1936 war er Generalstabschef der Luftwaffe. Am 1.Juni 1937 erhielt er die Ernennung zum General der Flieger und wurde Befehlshaber des Luftkreises III in Dresden.
1938 übernahm er den Oberbefehl über das Luftwaffen-Kommando I in Berlin. Etwas später wurde sie in die Luftflotte 1 umbenannt.
Bei der Besetzung des Sudetenlandes und der Tschechoslowakei sicherte seine Luftflotte den Luftraum.
Beim Angriff auf Polen unterstützte sie das Heer. Für seine Leistungen erhielt er am 30.September 1939 das Ritterkreuz. Nach dem Westfeldzug, wurde er am 19.Juli 1940 zum Generalfeldmarschall befördert. Er wollte auch die Invasion von England durchsetzen, aber es kam leider nicht zur Invasion.
1941 kam er mit der Luftflotte 2, an die Ostfront. Dort unterstützte seine Luftflotte fast pausenlos die Bodentruppen. Am Ende des Jahres wurde er Oberbefehlshaber Süd, und war für Nordafrika und den Mittelmeerraum verantwortlich.
Für seinen mil. Einsatz bekam er am 25.Februar 1942 das Ritterkreuz mit Eichenlaub. Am 18.Juli 1942 wurde ihm das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern verliehen.
Bei der Landung der Alliierten auf Sizilien, leistete Kesselring mit seiner Heeresgruppe C den Angreifern heftigen Widerstand. Dafür erhielt er am 19.Juli 1944 das Ritterkreuz mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten.
Im Oktober 1944 wurde Kesselring bei einem Truppenbesuch schwer verletzt. Anfang 1945 übernahm er wieder seinen alten Posten. Am 9.März wurde er Oberbefehlshaber der Westfront.
Am 6.Mai 1947 wurde er in Venedig-Mestre wegen Mitwirkung an der Erschießung von Zivilisten, Geiseln und Angehöriger der italienischen Befreiungsbewegung in Süditalien zum Tode verurteilt. Nach der Revision im Juli 1947, wurde das Urteil in lebenslänglich umgewandelt und Kesselring kam in das alliierte Gefängnis nach Verl (Westfalen). 1948 wurde die Haftstrafe in 20 Jahre umgewandelt und schließlich 1952 entlassen.
Bis zum Tode schrieb er mehrere Bücher.
Albert Kesselring starb am 16.07.1960 in Bad Nauheim.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Danke Jens S.