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Ritterkreuzträger Hans Krohn
Oberfeldwebel, Sturzkampfflieger

Hans Krohn wurde am 11.Oktober 1919 in Hamburg geboren und begann seine militärische Laufbahn im Jahre 1941 an der Stuka-Schule in Wertheim.
Nach seiner Ausbildung zum Bordfunker und Fliegerschützen wurde er zur Ergänzungsstaffel des Stuka-Geschwaders II nach Graz versetzt.
Bereits 1942 wurde er im Stuka-Geschwader 2 "Immelmann" an der russischen Nordfront und Mittelfront eingesetzt. Dort wurde er Bordfunker des Ritterkreuzträgers Heinz Jungclaussen, der zeitweilig Kapitän einer Staffel des Geschwaders war.
Jungclaussen führte die in Stalingrad zurückgebliebene Stuka-Sonderstaffel, dort flogen beide etwa 200 Aufklärungs- und Kampfeinsätze.
Aufgrund eines Befehls des Luftwaffen-Oberkommandos wurden sämtliche Besatzungsmitglieder, darunter auch Krohn, 3 Tage vor dem fall Stalingrads ausgeflogen. Der Transport erfolgte mittels Heinkel 111-Flugzeugen.
Am 01. Februar 1943 erhält Krohn das Deutsche Kreuz in Gold und am 26. März 1944 das Ritterkreuz als Oberfeldwebel. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits über 700 Feindflüge durchgeführt, von seinen insgesamt fast 1000. 800 davon zusammen mit Jungclaussen.
Da ab 1944 die Stuka-Geschwader auf Flugzeuge des Typs Focke-Wulf 190 umgerüstet wurden, wurde Krohn  im Rahmen der Umorganisation an den Luftwaffe-Standorten Cham, Prossnitz und Straubing zum Flugzeugführer ausgebildet. Diese Ausbildung konnte aufgrund des Kriegsverlaufs nicht mehr abgeschlossen werden.
Krohns letzter Kriegseinsatz erfolgte in Artlenburg an der Elbe im Rahmen der Flakabwehr.
Aufgrund der Hilfe eines Lazarett-Chefarztes wurde Krohn nierenkrank geschrieben und entging so der englischen Kriegsgefangenschaft.

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