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263. Eichenlaubträger Egmont Prinz zur Lippe-Weißenfeld
Major, Nachtjäger

Egmont Prinz zur Lippe-Weißenfeld wurde am 14.Juli 1918 in Salzburg in Österreich geboren.
Mit 18 trat er 1936 dem österreichischen Bundesheer bei und diente zunächst in der Infanterie. Jedoch wollte er es den Fliegerassen des 1. Weltkrieges gleichtun und trat so zur Luftwaffe der Wehrmacht über.
Seine Karriere bei der Luftwaffe begann er zunächst als Aufklärer in der II. Gruppe des Zerstörer-Geschwaders 76 und wurde dann am 04.08.1940 zum Nachtjagdgeschwader 1 versetzt. Dort errang er in der Nacht von 16. zum 17. November 1940 den Abschuss eines RAF-Bombers.
Im März 1941 wurde im Kampf gegen einen britischen Bomber zum ersten mal verwundet, stürzte am 30.Juni 1941 in die Zuider See und kollidierte weiterhin mit ein anderen Maschine.
Im Juli 1941 hatte er bereits 10 Abschüsse auf seinem Konto, als er als Staffelkapitän zum Nachtjagdgeschwader 2 versetzt wurde. Bis zum Ende des Jahres erhöhte er seine Abschusszahl auf 15.
In der Nacht vom 26. zum 27. März 1942 schoss er 4 weitere RAF-Bomber ab und erhöhte sein Konto so auf 21 gegnerische Flugzeuge. Dafür erhielt er am 16.04.1942 das Ritterkreuz als Angehöriger der 5. Staffel.
Bis zum 3. Juli betrug seine Abschusszahl 37, somit war er einer der Nachtjagdasse der deutschen Luftwaffe.
Am 01.10.1942 wurde er als Gruppenführer der I. Gruppe zum Nachtjagdgeschwader 3 versetzt und erzielte dort 3 weitere Nachterfolge. Darauf wurde er am 31. Mai 1943 Gruppenführer der III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 und hatte einen Monat später bereits 45 Luftsiege erzielt, wofür er am 02.08.1943 als Hauptmann das Eichenlaub zum Ritterkreuz erhielt.
Ende Januar 1944 wurde er als Major Kommodore des Nachtjagdgeschwaders 5.
Am 12. März 1944 stand ein Flug von Deelen nach Laon-Athies auf dem Plan, beim Überflug über die Ardennen stürzte die Me-110 G-4 des Majors, der insgesamt 51 Luftsiege erreichte, durch Bodenberührung ab, wobei auch die Besatzungsmitglieder Oberfeldwebel Renette und Unteroffizier Robert.

EHRE IHREM ANDENKEN - GOTT GEBE IHNEN DIE LETZTE RUHE

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