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Ritterkreuzträger Wolfgang Lippert
Hauptmann, Jagdflieger

Wolfgang Lippert wurde am 14. September 1911 in Fraureuth, Kreis Werdau geboren.
Er war bereits bei der Legion Condor in Spanien als Jagdflieger eingesetzt, wo er vier Luftsiege errang.
Mit Beginn des II. Weltkriegs war er Führer der 3. Staffel des JG 53.
Am 01.10.1940 wird er, als Hauptmann,  Kommandeur der II. Gruppe des JG 27, nachdem er die Gruppe seit dem 04.09.1940 zunächst i. V. Hauptmanns Werner Andres befehligte, der aus Gesundheitsgründen versetzt wurde . Er wurde auf dem Balkan und in Afrika eingesetzt.
Er wurde am 24. September 1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Bei seinem letzten Feindflug am 23. November 1941 hatte er als Hauptmann 25 Luftsiege errungen, davon 14 im Jagdgeschwader 27, darunter waren zum Beispiel 4 Vier-Mot-Bomber.
Während eines Luftkampfes mit Curtiss-Jägern, die einen Blenheim-Bomber eskortierten musste er seine Maschine aufgrund eines Motorschadens bei Bir el Gobi aufgeben und mit dem Fallschirm abspringen. Dabei prallte er gegen das Leitwerk. Englische Soldaten finden ihn mit gebrochenen Beinen und bringen ihn ins General Hospital 119 nach Ägypten. Unglücklicherweise bildet sich an den unglücklich gebrochenen Beinen ein Gasbrand, der eine sofortige Amputation notwendig machte. Nachdem er sich zunächst dagegen wehrte, gab er schließlich doch nach . Bei der Operation am 3. Dezember 1941 in einem britischen Lazarett erlitt er nach 10 Minuten eine Embolie, ohne das Bewusstsein erlangt zu haben, und stirbt.
Unter Teilnahme von italienischen und englischen Offizieren wird Hauptmann Lippert auf einem Soldatenfriedhof beigesetzt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Quelle:
Das Jagdgeschwader 27 - Die Dokumentation über den Einsatz an allen Fronten 1939 - 1945; Hans Ring Werner Girbig