Kurt Maier wurde am 21.11.1911 in Mannheim
geboren und trat in den dreißiger Jahren in die Luftwaffe ein.
Seit 1940 ständig im Fronteinsatz, flog er zunächst als Beobachter in der 2./
Kampfgeschwader 4 und später als Navigations- und Funkoffizier im Stab des
Geschwaders.
Am 13.6.1941 war Maier der Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg
verliehen worden, als Leutnant und Flugzeugführer am 22.1.1942 mit dem
Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, erfolgte am 1.4.1942 seine Ernennung
zum Adjutanten der I./KG 4 "General Wever".
Zum Oberleutnant befördert, übernahm er ab 20.5.1942 die 3. Staffel als
Staffelkapitän und wurde am 16.11.1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, ab
April 1944 befehligte Maier die 9. Staffel der II./KG 1 "Hindenburg ",
bevor ihm im September 1944 die Führung der 10. (Erg.)/KG 40 übertragen worden
war.
Für seine Leistungen wurde ihm - inzwischen zum Hauptmann befördert - am
6.12.1944 das 674. Eichenlaub verliehen, von November 1944 bis Kriegsende war
Maier in der Erprobungsstelle der Luftwaffe in Rechlin tätig.
Der hochausgezeichnete Offizier ist am 11.2.1952 mit seinem Pkw bei Heilbronn
tödlich verunglückt.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE