Am 31.7.1920 in Linz/Österreich geboren, war
Josef Menapace bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges noch Angehöriger des RAD.
Er kam im November 1939 zur Luftwaffe und wurde zum Flugzeugführer
ausgebildet, seine ersten Feindflüge machte er als Fähnrich in Griechenland
bei der 8.(S)/Lehrgeschwader 2, die nach Rußland verlegt und 1942 in
I./Schlachtgeschwader (SG) umbenannt wurde.
Menapace, der an allen Brennpunkten der südlichen und mittleren Ostfront
eingesetzt war, führte am 31.7.1942 als Staffelkapitän der 7./SG 1 seinen 600.
Feindflug durch, als erfolgreichster Schlachtflieger auf dem Flugzeugmuster
Henschel Hs 123 wurde ihm am 20.8.1942 nach 650 Feindflügen das Ritterkreuz
verliehen, im Herbst 1942 Staffelkapitän in der neuaufgestellten IL/SG 2, flog
Menapace ab September 1943 wieder als Staffelkapitän in der 1./SG 1, nach über
700 Feindflügen, davon über 650 auf der Hs 123, wurde der Ritterkreuzträger am
6.10.1943 in seiner FW190 südlich des Pripjet von feindlicher Flak
abgeschossen, wobei er durch Aufschlag den Tod fand.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE