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Ritterkreuzträger Hans Meyer
Oberleutnant, Flak-Artillerie

27.06.194002.06.1940

Hans Heinrich Rudolf Meyer wurde am 21.03.1919 in Hamburg geboren, absolvierte vom 03.04. bis zum 26.10.1938 den Arbeitsdienst in der RAD-Abteilung 5/10 in Gross Zauth bei Königsberg und trat dann am 30.11.1938 der I. Abteilung des Flak-Regiments 6 in Hamburg bei. Gelegentlich wird Meyer auch als Meyer zur Heyde genannt.
Meyer besucht anschließend vom 20.03. bis zum 02.04.1939 einen Offiziers-Auswahl-Lehrgang in Essen und vom 01.06. bis zum 29.06.1939 einen Fahnenjunker-Lehrgang in der eigenen Abteilung.
Mit seinem Regiment nimmt Meyer nicht an den Kämpfen in Polen teil, stattdessen wird er mit Meldung vom 06.09.1939 in die 1. Batterie des Regiments versetzt, wobei er dann am 15.09.1939, mit Wirkung vom 10.10. bis zum 30.11.1939, zu einem Waffenschul-Lehrgang an die Flak-Artillerieschule I nach Rerik kommandiert wird.
Mit Ende des Lehrgangs erfolgte mit dem 01.12.1939 die Versetzung in die Reserve-Flak-Abteilung 602. Zunächst am Westwall stationiert, verlegt die Abteilung in die Luftverteidigung Norddeutschlands, wo Meyer vom 20.05. bis zum 08.06.1940 an einem Batterieführer-Lehrgang für Schwere Flak an der Flak-Artillerieschule I in Rerik teilnimmt. Dem folgt vom 20.08. bis zum 28.09.1940 ein Lehrgang für Meß-Offiziere in Schongau.
Mit Ende des Lehrgang wird er dann am 01.10.1940 zur Front-Flak-Ausbildungs-Stelle Zingst auf dem Darß kommandiert, wo er als Lehrer für die Unterführer-Anwärter der Schweren Flak verwendet wird. Diese Stelle wird dann am 01.03.1941 in Kriegs-Flakartillerie-Schule Luftgau-Kommando XI umbenannt.
Am 05.04.1941 erfolgte die Versetzung in die I. Abteilung des Flak-Regiments 36, wo er als Meß-Offizier eingesetzt wird und in Russland zum Einsatz kommt.
Am 24.11.1941 an die Flakartillerie-Schule I nach Rerik versetzt, kommt Meyer laut Meldung vom 01.11.1943 in die 3. Batterie des Flak-Regiments (mot.) 34 und somit erneut in Russland zum Einsatz.
Der Weg der Abteilung führte die Männer über Minsk 1944, in den Weichselbogen im Januar 1945. Bei Radom und Lodz erleidet das Regiment schwere Verliste , kommt aber im Raum Prenzlau zum letzten Einsatz.
Für die Kämpfe im letzten Kriegsjahr wird Meyer am 07.04.1945 als Oberleutnant und Chef der 3. Batterie des Flak-Regiments (mot.) 34 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Die genaue Waffentat ist unbekannt, das Hans Meyer jegliche Auskunft über seinen militärischen Werdegang verweigert. Daher gilt es auch für uns dies zu respektieren!

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Fahnenjunker-Gefreiter 01.05.1939 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Fahnenjunker-Unteroffizier  01.07.1939 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Fähnrich 30.10.1939 m. Wirk. v. 01.10.1939 Flak-Kampfabzeichen der Luftwaffe ???
Oberfähnrich 19.12.1939 m. Wirk. v. 01.12.1939 Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 07.04.1945
Leutnant 20.04.1940 -163/19- m. Wirk. v. 01.04.1940 unter Vorbeh. der Festsetz. eines RDA  
Leutnant 22.11.1940 -259/A24- erh. RDA v. 01.04.1940(428)  
Oberleutnant 01.04.1942 -440/A46- m. Wirk. v. 01.04.1942 (RDA v. 01.04.1942(336))  

 

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