Hans Heinrich Rudolf Meyer wurde am 21.03.1919 in Hamburg geboren,
absolvierte vom 03.04. bis zum 26.10.1938 den Arbeitsdienst in der RAD-Abteilung
5/10 in Gross Zauth bei Königsberg und trat dann am 30.11.1938 der I. Abteilung
des Flak-Regiments 6 in Hamburg bei. Gelegentlich wird Meyer auch als Meyer zur
Heyde genannt.
Meyer besucht anschließend vom 20.03. bis zum 02.04.1939 einen
Offiziers-Auswahl-Lehrgang in Essen und vom 01.06. bis zum 29.06.1939 einen
Fahnenjunker-Lehrgang in der eigenen Abteilung.
Mit seinem Regiment nimmt Meyer nicht an den Kämpfen in Polen teil, stattdessen
wird er mit Meldung vom 06.09.1939 in die 1. Batterie des Regiments versetzt,
wobei er dann am 15.09.1939, mit Wirkung vom 10.10. bis zum 30.11.1939, zu einem
Waffenschul-Lehrgang an die Flak-Artillerieschule I nach Rerik kommandiert wird.
Mit Ende des Lehrgangs erfolgte mit dem 01.12.1939 die Versetzung in die
Reserve-Flak-Abteilung 602. Zunächst am Westwall stationiert, verlegt die
Abteilung in die Luftverteidigung Norddeutschlands, wo Meyer vom 20.05. bis zum
08.06.1940 an einem Batterieführer-Lehrgang für Schwere Flak an der
Flak-Artillerieschule I in Rerik teilnimmt. Dem folgt vom 20.08. bis zum
28.09.1940 ein Lehrgang für Meß-Offiziere in Schongau.
Mit Ende des Lehrgang wird er dann am 01.10.1940 zur
Front-Flak-Ausbildungs-Stelle Zingst auf dem Darß kommandiert, wo er als Lehrer
für die Unterführer-Anwärter der Schweren Flak verwendet wird. Diese Stelle wird
dann am 01.03.1941 in Kriegs-Flakartillerie-Schule Luftgau-Kommando XI
umbenannt.
Am 05.04.1941 erfolgte die Versetzung in die I. Abteilung des Flak-Regiments 36,
wo er als Meß-Offizier eingesetzt wird und in Russland zum Einsatz kommt.
Am 24.11.1941 an die Flakartillerie-Schule I nach Rerik versetzt, kommt Meyer
laut Meldung vom 01.11.1943 in die 3. Batterie des Flak-Regiments (mot.) 34 und
somit erneut in Russland zum Einsatz.
Der Weg der Abteilung führte die Männer über Minsk 1944, in den Weichselbogen im
Januar 1945. Bei Radom und Lodz erleidet das Regiment schwere Verliste , kommt
aber im Raum Prenzlau zum letzten Einsatz.
Für die Kämpfe im letzten Kriegsjahr wird Meyer am 07.04.1945 als Oberleutnant
und Chef der 3. Batterie des Flak-Regiments (mot.) 34 mit dem Ritterkreuz
ausgezeichnet. Die genaue Waffentat ist unbekannt, das Hans Meyer jegliche
Auskunft über seinen militärischen Werdegang verweigert. Daher gilt es auch für
uns dies zu respektieren!