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126. Eichenlaubträger Friedrich-Karl Müller
Oberstleutnant, Jagdflieger

Friedrich-Karl “Tutti” Müller wurde am 25. Dezember 1916 in Berlin-Lichterfelde geboren.
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges diente er in der 8. Staffel des Jagdgeschwaders 53. Bei Ende des Frankreichfeldzuges hatte Leutnant Müller 8 französische Flugzeuge abgeschossen. Seinen ersten Abschuss erzielte er am 27. Mai 1940, es war eine französische Curtiss Hawk 75.
Danach nahm er an der Luftschlacht um England, mit der Stabsstaffel der III. Gruppe des JG 53,  teil. Während der Luftschlacht um England schießt er weitere 2 Flugzeuge ab.
Seinen 20. Abschuss erzielt er während der Invasion in Russland am 01. November 1941. Müller wird Staffelkapitän der 1. Staffel und begleitet die I. Gruppe ab dem Frühjahr 1942 im Mittelmeer. Dort operierte die Gruppe von Flugplätzen auf Sizilien Dort erzielt er weitere 3 Abschüsse von Hurricane-Jagdflugzeugen über Malta.
Im Mai 1942 kam die I. Gruppe zurück an die Ostfront. Jetzt begann seine erfolgreichste Phase seiner Laufbahn. Im August erzielt er 25 Abschüsse darunter alleine 5 am 12. August 1942. In der Zeit vom 01. - 19. September schießt er 35 Flugzeuge ab, darunter 6 russische IL-2 "Sturmoviks"-Jagdbomber am 09. September, 5 feindliche Flugzeuge am 17. September und 7 am 18. September.
Am 19. September erringt er seinen 100. den 101. Luftsieg. Am 14.09.1941 erhält er das Ritterkreuz.
Das Eichenlaub erhält er am 23. September 1942.
Am 01. November 1942 wurde Hauptmann Müller Gruppenkommandeur der I. Gruppe des JG 53 und führt die Einheit nach Tunesien. In der zeit vom 25. November bis zum 30. April 1943 erringt Müller 12 weitere Abschüsse und steht nun bei 115 Luftsiegen. Nach einer glücklichen Notlandung bei Bizerta errang er weitere 3 Luftsiege über Sizilien und Süditalien. Dann musste er Erholungsurlaub nehmen, da er zunehmend nervöser wurde und physisch immer mehr abbaute.
Am 12. Februar 1944 kehrte er als Gruppenkommandeur der Sturmgruppe IV. des Jagdgeschwaders 3 an die Reichsfront zurück.
Am 08. März 1944 schießt er 3 Viermot-Bomber ab und erhöht sein Konto nunmehr auf 122 Luftsiege.
Am 24. März 1944 wird er als Major Kommodore des Jagdgeschwaders 3 und schießt am 18. April weitere 3 US-Bomber ab.
Am 29. Mai 1944 wird Müller bei einem Landeunfall mit seiner Me 109 G-6 (Werksnummer: 410827) bei Salzwedel. Posthum wurde er zum Oberstleutnant befördert.
Müller errang auf über 600 Feindflügen 140 Luftsiege, davon 53 an der Westfront und 23 Viermot-Bomber.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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