438. Eichenlaubträger Fritz Petersen
Oberwachtmeister, Flak-Artillerie

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Fritz Petersen wurde am 29.11.1909 in Münster/Westfalen geboren.
Viel ist über ihn nicht bekannt, gerade auch im Bezug auf sein Leben vor dem Militär. Zumindest soll er vor dem kriege mehrere militärische Übungen absolviert haben und gehörte dann, laut Meldung vom 28.08.1939, zur 6. Batterie des Flak-Regiments 4.
In den schweren Abwehrkämpfen im Raum Rshew schoss Petersen am 05.08.1942 sieben, am 10.08.1942 fünf und am 12.08.1942 vier schwere und schwerste Feindpanzer ab. Bis Ende August 1942 vernichtete er so insgesamt 31 Panzer, wofür er als Wachtmeister und Geschützführer am 16.11.1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde.
Weiterhin im Mittelabschnitt der Ostfront eingesetzt schoss Petersen innerhalb von zwei Tagen 12 weitere Panzer ab. Durch diese Erfolge verhinderte er die Einschließung kleiner eigener Verbände. Für die bis zu diesem tage erreichten 42 Panzerabschüsse und der Beteiligung an 41 Flugzeugabschüssen, wurde Fritz Petersen am 26.03.1944 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet und gleichzeitig zum Oberwachtmeister befördert.
Nach der Verleihung dieser hohen Auszeichnung durch den General der Flakartillerie Odebrecht, meldete sich Petersen am 03.05.1944 zurück an die Front.
Fritz Petersen verstarb am 01.09.1946 in St. Mauritz bei Münster/Westfalen.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE