Ritterkreuzträger Josef Pizala
Hauptmann, Flak-Artillerie

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Hauptmann Josef Pizala, Chef der 2. Batterie in der Flak-Abteilung 111 (mot.), gehörte zu den ersten Ritterkreuzträgern der Flak-Artillerie im Ostfeldzug von 1941.
Seine Batterie war vom ersten Tag an zur Unterstützung von Heeresverbänden eingesetzt. Bereits Anfang Juli war es ihr gelungen, im Raum Pernau mehrere sowjetische Flugzeuge abzuschießen und weitere am Boden zu zerstören.
Geboren wurde er am 28.05.1911 in Kleinenberg, Kreis Büren.
Als deutsche Truppen im September 1941 Leningrad einschlossen, kämpfte Pizalas Einheit an der Ostseeküste bei Urizk. Dort traf am 8. Oktober 1941 ein von 50 schweren sowjetischen Kampfwagen vorgetragener Angriff die 58. deutsche Infanteriedivision mit voller Wucht. Pizala ließ seine 8,8-em-Geschütze in Stellung gehen, die innerhalb kürzester Zeit 25 Panzer abschossen, Pizala selbst fungierte dabei als Richtschütze einer 8,8-em-Flak und konnte im direkten Schuss (150 - 200 m) sieben Kampfwagen vom Typ Kw-I und Kw-II (52t) und zwei 35-t-Panzer vernichten.
Der Flak-Hauptmann, der sich schon im Westfeldzug von 1940 ausgezeichnet hatte, starb am 14. 10.1941 den Soldatentod in vorderster Front. Drei Tage später wurde er posthum mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnetEHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE