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Ritterkreuzträger Paul-Hubert Rauh
Major, Nachtjäger

      
Paul-Hubert Rauh wurde am
15. November 1913 in Klein Wolkersdorf / Niederösterreich geboren.
Nach Absolvierung der Bundeslehranstalt für Maschinenbau in Wiener Neustadt
und dem Abitur mit Ingenieurzeugnis, trat Rauh freiwillig am 22. März 1933 dem
österreichischen Bundesheer bei.
Am 4. November 1935 begann er bei der österreichischen Luftwaffe eine
fliegerische Ausbildung in Graz-Thalerhof. Nach dem Anschluß Österreichs an
das Deutsche Reich wurde Rauh in die Deutsche Luftwaffe übernommen und fand
bis 1941 Verwendung als Fluglehrer. Rauh hatte inzwischen die
Offizierslaufbahn eingeschlagen, der Ernennung zum Leutnant am 1. August 1938
war am 1. Juni 1940 die Beförderung zum Oberleutnant erfolgt.
Im Sommer 1941 meldete sich Rauh zur Nachtjagd. Nach Absolvierung eines
Blindflug- und Nachtjagdlehrganges, kam er im Januar 1942 zum NJG 1. Am 28.
April 1942 konnte er als Flugzeugführer in der 4. Staffel des
Nachtjagdgeschwader 1 seinen ersten Luftsieg erringen. Es folgten am 10. Juni
1942 die Auszeichnung mit dem EK II und am 25. September
1942 das EK I.
Im Juni 1942 wechselte Rauh in die 5. Staffel des Nachtjagdgeschwaders
4 und wurde im Oktober 1942 Staffelkapitän der 3. Staffel des Geschwaders. Am
1. Dezember 1942 erfolgte die Beförderung zum Hauptmann.
Im Mai 1944 übernahm er das Kommando über die II. Gruppe des NJG 4 und
verblieb in dieser Position bis Kriegsende. Für seine persönlichen Erfolge
wurde Hubert Rauh am 10. Juli 1944 der Ehrenpokal für besondere Leistungen im
Luftkrieg überreicht und am 20. August 1944 mit dem Deutschen Kreuz in Gold
ausgezeichnet.
Nach seiner Beförderung zum Major am 1. März 1945, wurde Rauh am 28. April
1945 das Ritterkreuz verliehen. In insgesamt 151 Feindflügen hatte er 31
Nachtjagdabschüsse erzielen können, darunter 29 Viermotorige. Dabei war Rauh
selbst drei Mal abgeschossen und ein Mal verwundet worden. Ein Mal waren dabei
sein Bordfunker und der Bordschütze ums Leben gekommen.
Nach Kriegsende trat er dem Österreichischen Bundesheer bei und stieg dort bis
zum Rang eines Obersten auf.
Paul-Hubert Rauh verstarb am 30. August 2005 in Pitten / Österreich.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Fähnrich |
01.05.1938 |
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Dienstauszeichnung IV. Klasse |
31.07.1938 |
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Leutnant |
01.08.1938 |
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Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern |
01.08.1940 |
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Oberleutnant |
01.06.1940 |
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Frontflugspange für Nachtjäger in Bronze |
15.05.1942 |
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Hauptmann |
01.12.1942 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
10.06.1942 |
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Major |
01.03.1945 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
25.09.1942 |
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Frontflugspange für Nachtjäger in Silber |
03.12.1943 |
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Frontflugspange für Nachtjäger in Gold |
03.12.1943 |
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Ehrenpokal für besondere Leistungen im Luftkrieg |
10.07.1944 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
20.08.1944 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
30.11.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
28.04.1945 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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