Ritterkreuzträger Johannes Richter
Oberfeldwebel, Kampfflieger

05.02.194422.06.194112.06.1941

Johannes Richter wurde am 1917 in Kostenblut in Schlesien geboren und erlernte nach der Schule den Beruf eines Molkereifacharbeiters.
Später meldete er sich freiwillig zur Luftwaffe und besuchte von 1937 bis 1939 die Luftnachrichtenschule Nordhausen und kam dann nach Gatow, Halle, Dresden und Jüterbog.
Im jahre 1939 erfolgte die Beförderung zum Unteroffizier und die Versetzung zum Zerstörergeschwader 1. Hier flog er viele Einsätze mit dem späteren Brilliantenträger Helmut Lent. Weiterhin war er Bordfunker von Rudolf Schoenert im Nachtjagdgeschwader 4.
Nach 61 Abschussbeteiligungen erhielt er am 30.09.1944 als Oberfeldwebel und Bordfunker im Stab des Nachtjagdgeschwaders 10 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Bei Kriegsende errang er 67 Abschussbeteiligungen und verzeichnete einen eigenen Abschuss mit dem Bord-MG.
Mit Ende des Krieges geriet er bei Flensburg in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er bald wieder entlassen wurde.

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Quelle:
Das Ritterkreuz 3/4 2002