630. Eichenlaubträger Hans Schalanda
Hauptmann, Schlachtflieger

Hans Schalanda wurde am 07.02.1921 in Wien/Österreich geboren
Nachdem er sich freiwillig zum Militär gemeldet hatte kam er zur Luftwaffe, wo er zum Sturzkampfflieger ausgebildet wurde. nach seiner Beförderung zum Leutnant  kommt er zur 8. Staffel des Stuka-Geschwaders 2.
Seine ersten Kampfeinsätze flog er im März 1941 gegen die britische Mittelmeerinsel Malta. Bei den Kampfhandlungen in Nordafrika versenkte er  unter anderem ein Nachschubschiff im Hafen von Tobruk.
Ab Juni1 941 wird seine Einheit an die Ostfront verlegt, dabei erreichte er bedeutende Erfolge bei Bobruisk, Demjansk, Kowel, Kiev und Smolensk. Er kämpfte vor Moskau und dann im Kaukasus.
Für seine bisherigen Erfolge erhielt Hans Schalanda am 01.04.1942 mit dem Ehrenpokal der Luftwaffe und am 15.06.1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
Nach der Absolvierung von 581 Feindflügen erhält Schalanda am 03.04.1943 das Ritterkreuz.
Im Juli 1943 zum Staffelkapitän der 3. Staffel ernannt, fliegt er Anfang August 1943 seinen 700. und am 15.05.1944 seinen 800. Kampfeinsatz durch.
Am 01.06.1944 zum Hauptmann befördert, führt er seine Staffel bei den Kämpfen im Raum Riga und Mitau, sowie Angriffe gegen die Aufständischen in Warschau und Nachtangriffe in Ostpreußen.
Am 24.10.1944 erhielt Hans Schalanda das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Zum Zeitpunkt der Verleihung war er bereits zweimal verwundet und sieben mal abgeschossen worden. Dabei machte er einen Gefangenen.
Im Dezember 1944 beschäftigte sich Schalanda mit der Konzeptionisierung von Panzerschreckraketen in Verbindung mit der FW 190.
Bei den Kämpfen an der Oder, beim Angriff auf gegnerische Panzer im Raum Gorgast, stürzte Hans Schalanda am 26.03.1945 südwestlich Küstrin tödlich ab. Bis dahin hatte er 933 Kampfeinsätze absolviert.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Werner