Startseite - Kontakt - Forum - Gästebuch - Literatur - Hilfswerk
__________________________
Die Biographien unterliegen dem Urheberrecht.
Jegliche Weiterverbreitung ohne Zustimmung des Autors ist untersagt
 

Ritterkreuzträger Alfred Schlemm
General der Fallschirmtruppe

22.06.194112.06.1941

Alfred Schlemm wurde am 18.12.1894 in Rudolstadt/Thüringen geboren und trat als Fahnenjunker am 08. März 1913 in das Feld-Artillerie-Regiment (Posensches Nr.2) Nr. 56 ein und wurde am 20. Oktober 1913 an die Kriegsschule Danzig kommandiert. Am 19. Januar 1914 kommt er als Leutnant zurück zum Regiment Nr. 56 und wird dort bis zum 30. September 1919 Zugführer, Ordonnanzoffizier, Batterie-Kommandeur und Regimentsadjutant. Zwischenzeitlich wird er am 16. September 1917 zum Oberleutnant befördert.
Ab dem 01. Oktober 1919 ist er im Stab des Artillerie-Kommandeurs der Reichswehr-Brigade 5 tätig und gleichzeitig arbeitet er im Stab des Artillerie-Führers 5 im Grenzschutz 5.Ein Jahr später wird er versetzt in den Stab des Artillerie-Regiments 3  und des Artillerie-Führers 3. Vom 01. Januar 1921 bis zum 30. September 1922 besucht er einen Führer-Lehrgang im Stab des Wehrkreiskommandos III.
Vom 01.10.1922 bis 30. September 1924 wird er Zugführer im Artillerie-Regiment 3 und besucht vom 01.10.1924 bis 30. September 1925 einen Generalstabslehrgang im Reichskriegsministerium in der Inspektion T4.
Vom 01. Oktober 1925 an bis zum 28. Februar 1930 ist Schlemm Generalstabsoffizier in der Operationsabteilung des Reichskriegsministeriums und ab dem 01. März 1930 bis zum 30. September 1932 Batteriechef im Artillerie-Regiment 3.Vom 01.10.1932 bis 30.09.1934 war er Teilnehmer an einem Lehrgang in der Abteilung T4 des Reichskriegsministeriums.
Vom 01.10.1934 bis zum 15. Oktober 1935 war er Ia im Stab des Wehrkreises III, Berlin und später ab dem 16. Oktober 1935 im Generalstab des III. Armeekorps in Berlin. Am 01. Oktober 1936 wird er dann bis zum 30.09.1937 an die Kriegsakademie in Berlin kommandiert und wird am 01.10.1937 ins Reichsluftfahrtministerium versetzt. Dies hatte zur Folge das Schlemm am 01. Februar 1938 zur Luftwaffe überwechselte.
Dort wird er am 01. Februar 1938 als Oberst in den Generalstab der Luftwaffe versetzt und wird am 01. Juni 1938 Chef des Generalstabes der Luftverteidigung West.
Am 05. Oktober 1939 wird Schlemm Chef des Generalstabes des Luftgaus XI in Hannover und später in Hamburg.
Vom 15. Dezember 1940 bis zum 06. Februar 1942 wird Schlemm Chef des Generalstabes des XI. Fliegerkorps und wird danach in das Gebiet des Generalkommandos des VIII. Fliegerkorps dessen Kommandierender General der Generaloberst Wolfram Freiherr von Richthofen war, dessen Luftkorps in Smolensk saß.
Am 12. Februar 1942 übernimmt er das Kommando über den Luftwaffen-Gefechtsverband Schlemm (mot.-Brigade) in Russland. Dieser Verband wurde bereits 1941 auf dem Truppenübungsplatz Hammerstein zusammengestellt und kam zur Heeresgruppe Mitte. Dort war er der 4. Armee, dem LVI. Armeekorps (mot.) und dazwischen dem XXXX. Armeekorps unterstellt. Der Verband wurde 1942 aus der Front gezogen, da die Luftwaffe ihr hochqualifiziertes Personal nicht länger entbehren wollte. Danach wird er Kommandeur der 1. Flieger-Division in Russland und ab dem 01.10.1943 Kommandierender General des II. Luftwaffe-Feld-Korps in Russland und später in Italien.
Vom 03. Dezember 1943 bis zum 24. Deze´mber 1943 weilt Schlemm im Reserve-Lazarett in Bad Warmbrunn und übernimmt im neuen Jahr als Kommandierender General das I. Fallschirm-Korps in Italien, in dieser Dienststellung wird er am 29. Mai 1944 im Wehrmachtsbericht erwähnt und erhält am 11.06.1944 als General der Flieger das Ritterkreuz. Anfang November schließt sich für 4 Tage die Stellung des Kommandierenden General des III. Fallschirmkorps an.
Ab dem 04.11.1944, befördert zum General der Fallschirmjäger mit RDA vom 01. März 1943 übernimmt er bis zum 20. März 1945 das Kommando über die 1. Fallschirm-Armee an der Westfront. Dort wird er verwundet und hält sich vom 31. März bis 08.Mai zuerst im Hospital und dann in der Führerreserve auf, bevor er in britische Gefangenschaft gerät.
Alfred Schlemm stirbt am 24. Januar 1986 in Ahlten bei Hannover.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics