82. Schwerterträger Johannes Steinhoff
Oberst, Jagdflieger

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Von den 106 erfolgreichsten deutschen Jagdfliegern des II. Weltkrieges mit jeweils mehr als hundert Luftsiegen brachten es sechs in der Luftwaffe der Bundeswehr bis zum General, es sind dies:
Major Gerhard Barkhorn (301 Luftsiege), ausgeschieden am 30.6.1975 als Generalmajor und Chef des Stabes der 2. Alliierten Taktischen Luftflotte
Oberst Dietrich Hrabak (126 Luftsiege), ausgeschieden am 30. 9. 1970 als Generalmajor und General der Kampfverbände im Luftwaffenamt
Major Walter Krapinski (197Luftsiege), ausgeschieden am 31.10.1976 als Generalleutnant und Kommandierender General der Luftflotte
Oberleutnant Friedrich Obleser (120 Luftsiege), ausgeschieden am 31. 3.1983 als Generalleutnant und Inspekteur der Bundesluftwaffe
Major Günther Rall (275 Luftsiege), ausgeschieden am 13.10.1975 als Generalleutnant und Inspekteur der Luftwaffe
Oberst Johannes Steinhoff (176 Luftsiege), ausgeschieden am 31. 3. 1974 als Vier-Sterne-General (Generaloberst) und Vorsitzender des Militärausschusses der NATO
Unter diesen sechs Generalen, der Bundesluftwaffe hat "Mäcky" Steinhoff, dessen soldatische Karriere noch während der Vorwehrmachtszeit in der Reichsmarine begann, der die Geschichte der Fliegerei vom Doppeldecker bis zur Raumfahrttechnik miterlebte und mit 176 bestätigten Abschüssen an 22. Stelle unter den Jagdfliegern aller am II. Weltkrieg beteiligten Nationen rangiert, gewiss die vielseitigste Offizierslaufbahn durchgemacht.
Johannes Steinhoff wurde am 15. September 1913 in Bottendorf bei Roßleben an der Unstrut (Thüringen) geboren.
Zum Soldatenberuf kam er erst über den Umweg eines mehrsemestrigen Studiums der Germanistik und des Sports (1932 bis 1934) an der Universität Jena. Im April 1934 trat er als Offiziersanwärter in die damalige Reichsmarine ein. Im folgenden Jahr wechselte er als Oberfähnrich zur mittlerweile offiziell wiedererstandenen Luftwaffe über und wurde am 1. 4.1936 zum Leutnant befördert. Nach Ausbildung als Jagdfliegerpilot und zeitweiliger Zuteilung zu einer Nachtjagd-Erprobungsstaffel war er bei Kriegsausbruch bereits Oberleutnant und Staffelkapitän des damals einzigen deutschen Nachtjagdverbandes, der 10. Staffel des Jagdgeschwaders 26.
Der Krieg bot Steinhoff bald Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln. Nachdem er mit seiner Staffel nach Jever (Oldenburg) verlegt und - ebenso wie zwei Gruppen des Jagdgeschwaders 77 und die Jagdgruppe 101 - dem Oberstleutnant Karl-August Schumacher (1896 bis 1967), Kommodore des Jagdgeschwaders 1, unterstellt worden war, der mit dieser beachtlichen deutschen Jägermassierung die damals beginnenden britischen Bombereinflüge der RAF abwehren sollte. Dieser Einsatz gipfelte am 14. und 18. 12. 1939 in der ersten größeren Luftschlacht des II. Weltkrieges über der Deutschen Bucht, bei diesen Kämpfen konnten an einem einzigen Tag 27 bestätigte Abschüsse britischer Bomber erzielt werden, drei davon - vom Typ "Wellington" kamen auf das Konto von Steinhoffs Nachtjagdstaffel. Allerdings passierte dies nicht in der Nacht, sondern am hellichten Tage. Am 18. 12. 1939, um 14.30 Uhr, konnte Oberleutnant Steinhoff selbst mit seiner Me 109 einen ersten Luftsieg registrieren. Bei gleicher Gelegenheit erzielte übrigens der junge Leutnant Helmut Lent (1918-1944), der spätere Oberst und Brillantenträger, sogar drei Abschüsse nacheinander.
Obwohl Steinhoff später auch zum Aufstellungspersonal des von Hauptmann - zuletzt Oberst - Wolfgang Falck geführten Nachtjagdgeschwaders 1 gehörte, blieb er nicht bei der Nachtjagd. Nachdem er zuvor noch einen "Blenheim"-Bomber abgeschossen hatte, übernahm er die Führung der 4. Staffel des Jagdgeschwaders 52. Nach 26 Luftsiegen - davon 18 im Osten wurde er am 30.8.1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, zum Hauptmann befördert und zum Kommandeur der II. Gruppe des JG 52 ernannt.
Am 2. 9.1942 wurde Steinhoff das 115. Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen, in diesem Zusammenhang hieß es damals in der Presse u.a.:"Bis Mitte 1942 konnte der tapfere, durch zähen Kampfeswillen ausgezeichnete Offizier die Zahl seiner Abschüsse auf 55 erhöhen, am 5. Juli errang er den 70., am 22. August den 80. und am 25. August den 90. Luftsieg, eine Zahl, die nun auf über 100 gestiegen ist. "
Im Februar 1943 konnte Steinhoff bereits seinen 150. Luftsieg melden. In verhältnismäßig kurzen Abständen erfolgten die nächsten Beförderungen zum Major, zum Oberstleutnant und schließlich am 1. 10. 1944 zum Oberst.
Nach der Luftschlacht um England im Jahre 1940 und vielen erfolgreichen Einsätzen an der Ostfront in den folgenden Jahren hatte Steinhoff inzwischen als Kommodore des Jagdgeschwaders 77 "Herzas" auch den Luftkriegsschauplatz Mittelmeer kennengelernt. Die Ereignisse dieser Zeit haben in seinem 1969 erschienenen Buch "Die Straße von Messina" ihren Niederschlag gefunden, worin er die Wahnsinnsbefehle einer verantwortungslosen Führung anprangert und u. a. jenes Fernschreiben des OB der Luftwaffe, Göring, an den "Jagdfliegerführer Sizilien" zitiert, worin den bei der Abwehr des alliierten Bombenangriffs auf die Straße von Messina beteiligten, hoffnungslos unterlegenen deutschen Jagdfliegern Versagen vorgeworfen und gefordert wurde, von jeder der beteiligten Jagdgruppen einen Flugzeugführer wegen Feigheit vor dem Feinde vor ein Kriegsgericht zu stellen.
Seit dem Frühjahr 1943 stand mit der Messerschmitt Me 262 eine Flugzeugkonstruktion ganz neuen Typs bereit: das erste einsatzfähige Düsenjagdflugzeug der Welt. Aber Hitler erkannte diese letzte Chance nicht, sondern befahl vielmehr, die "Königin der Luft" (Pierre Clostermann), in einen "Vergeltungsbomber" umzufunktionieren. So erfahrene Jagdflieger wie Bühligen, Galland, Lützow und Steinhoff opponierten offen gegen Hitlers Entscheidung, der sich auch Luftwaffen-Oberbefehlshaber Reichsmarschall Göring anschloss, obwohl er es eigentlich hätte besser wissen müssen oder können, aber er verfügte kurzerhand:"Jedes Gespräch über das Thema, ob die Me 262 ein Jagdflugzeug ist oder nicht, verbiete ich. Der Reichsmarschall!"
So nahm das Schicksal wieder einmal seinen verhängnisvollen Lauf.
Der Einsatz der Me 262 mit einer 250-kg-Bombe als "Blitzbomber" im Westen erwies sich als ein Fehlschlag und vermochte die Invasionsfolgen nicht mehr abzuwenden. Erst jetzt erreichte es Galland, dass unter Führung des Brillantenträgers Major Walter Nowotny (1920-1944), des mit insgesamt 258 Luftsiegen erfolgreichsten deutschen Jagdfliegers österreichischer Abstammung im II. Weltkrieg, ein Versuchskommando aus zwölf Me-262-Maschinen aufgestellt wurde. Bei praktischen Einsätzen zeigte dieser Verband bald überraschende Erfolge.
Immer drängender wurden nun die Forderungen General Gallands und anderer prominenter Jagdfliegerasse, endlich wieder mit Hilfe von Me-262-Düsenjägern zu einer offensiven Luftkriegsführung zurückzukehren und die utopischen Bomberpläne fallenzulassen.
Es kam - wie in Gallands Buch "Die Ersten und die Letzten" (1961) und Steinhoffs Erlebnisbericht "In letzter Stunde" (1974) anschaulich nachzulesen ist zu einer regelrechten Vertrauenskrise zwischen der obersten Luftwaffenführung und den bewährtesten Verbandsführern und Piloten der Jagdfliegerei, die schließlich am 19. Januar 1945 bei einer von Göring einberufenen Besprechung im Berliner "Haus der Flieger" in einer Art "Rebellion der Jagdflieger" (so Steinhoffs Buchuntertitel) gipfelte.
Diese hochdekorierten jungen Offiziere, von denen jeder sich in fünf Kriegsjahren bereits tausendfach bewährt hatte, wollten sich von ihrem Oberbefehlshaber nicht länger als "Defätisten", "alte müde Hengste" und "alte fette Kakadus" beschimpfen lassen und statt dessen über den Generalobersten und späteren Göringnachfolger Robert Ritter von Greim (1892 bis 1945) bei Hitler die Erfüllung ihres Wunsches "Der Dicke muss weg!" erreichen.
Solche Aufsässigkeit nahm der Reichsmarschall übel und gab den Befehl, die unzufriedenen Offiziere "in alle Winde zu zerstreuen".
Aber schließlich war es Hitler, der nicht mit ansehen wollte, dass Männer wie Generalleutnant Galland in der entscheidenden Endphase des Krieges tatenlos herumsaßen, er gab Göring die Anweisung, Galland an der Spitze einer Me-262-Jagdformation Gelegenheit für den praktischen Beweis zu geben "daß dieses Düsenflugzeug ein überlegenes Jagdflugzeug ist.".
Ohne konkrete Aufgabe war inzwischen auch Oberst Steinhoff, der im November 1944 mit der Aufstellung des ersten Turbo-Jagdgeschwaders JG 7 - mit Nowottnys ehemaliger Gruppe als Grundstock - beauftragt worden war, aber damit infolge von Mängeln in der Materialzuführung nicht recht vorangekommen war.
Einen Tag nach Galland war dann auch Steinhoff fernschriftlich seines Postens enthoben worden.
Auf Grund des "Führerbefehls" an Göring wurde im Januar 1945 in Brandenburg-Briest dann mit der Aufstellung des Jagdverbandes (JV) 44 begonnen, es wurde daraus ein "Verband der Experten" mit einem Generalleutnant (Galland), zwei Obersten (Lützow und Steinhoff), einem Oberstleutnant (Bär), drei Majoren (Barkhorn, Hohagen, Krupinski), fünf Hauptleuten, acht Leutnanten und etwa ebenso vielen Unteroffizieren, Oberfeldwebeln und Feldwebeln als Flugzeugführern.
Das Ritterkreuz gehörte für diese kampferfahrenen Männer, die von allen Fronten zu diesem letzten Luftwaffen-Eliteverband stießen, sozusagen zum Dienstanzug. Oberst Steinhoff, am 26. 7. 1944 nach 167 Luftsiegen mit den 82. Schwertern zum Ritterkreuz ausgezeichnet, leitete die Umschulung auf den neuen Flugzeugtyp.
Am 31. 3. 1945 wurde der JV 44 geschlossen nach München-Riem verlegt, wobei das rund 500 Kilometer entfernte Ziel in der Rekordzeit von 42 Minuten erreicht wurde. Von hier aus flog Galland mit seinen Düsenjägern die letzten deutschen Jagdfliegereinsätze gegen die feindlichen Bomberströme und ihren Jägerschutz.
Die heute immer noch unvollständige Abschussstatistik der Me-262-Jäger bestätigt die erwartete hohe Wirkungsmöglichkeit dieses damals modernsten Jagdflugzeuges, mindestens 43 deutsche Piloten konnten mit der Me 262 ihre zuvor schon nicht kleinen Abschusslisten erweitern. Allein 22 von ihnen erzielten dabei noch fünf oder mehr Luftsiege. Oberstleutnant Heinrich Bär (1913-1957) führte dabei mit 16 Abschüssen, Galland brachte es auf sieben und Steinhoff auf sechs bestätigte Luftsiege als Düsenpilot.
Am 18. 4. 1945 fand für Oberst Steinhoff, der in den Jahren von 1939 bis 1945 nicht weniger als zwölfmal abgeschossen worden war und bislang 993 Einsätze überstanden hatte, der II. Weltkrieg ein besonders schmerzliches, jähes Ende. Er und Galland führten an diesem Tag die beiden Me-262-Ketten, die einem aus Richtung Regensburg gemeldeten starken feindlichen Bomberverband entgegengeworfen wurden, dabei kam Steinhoffs Maschine nicht rechtzeitig vom Boden hoch, krachte gegen eine Böschung und wurde mit explodierenden Raketen 50 Meter weit durch die Luft geschleudert. Mit verbranntem Gesicht und schweren Brandwunden am Körper musste Oberst Steinhoff vier Monate in Lazaretten und über 70 Operationen über sich ergehen lassen, sein verunstaltetes Gesicht hatte kaum noch Ähnlichkeit mit dem des sechsundzwanzigjährigen Oberleutnants, der im Dezember 1939 über der Deutschen Bucht seinen ersten von 176 Luftsiegen errungen hatte.
Aber nun begann das zweite Leben dieses dynamischen, außergewöhnlichen Mannes. Nach zweijährigem Lazarettaufenthalt verdiente er sich sein erstes ziviles Geld mit dem Bemalen von Keramik, dann arbeitete er bis 1952 als Angestellter in einer Münchener Werbeagentur, ehe er als Mitglied der deutschen Delegation für die Vorbereitung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) wieder in den öffentlichen Dienst zurückgeholt und dabei gleich mit Militärpolitik auf übernationaler Ebene befasst wurde.
In der "Dienststelle Blank", der Keimzelle der heutigen Bundeswehr, übernahm er dann in der Abteilung Luftstreitkräfte das Referat für Jagdfliegerei.
Das der passionierte Flieger es nicht lassen konnte, bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbst wieder den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen, beweist eine Pressemeldung, wonach beim Deutschlandflug 1956 in der Gruppe 1 Johannes Steinhoff vom "Deutschen Luftberatungsdienst Wiesbaden" auf einer Cessna 172 sich mit 680,5 Punkten den ersten Platz erflogen hatte, er gewann zugleich den Ehrenpreis des Bundesverkehrsministeriums und die Goldene Plakette des Deutschen Aeroclubs.
Zuvor hatte er schon in den USA eine Einweisung auf Düsenflugzeugen hinter sich gebracht und dabei als erster Deutscher auf amerikanischen Maschinen alle Prüfungen als Düsenpilot abgelegt, so dass er als nunmehriger Oberst der Bundesluftwaffe das US-Pilotenabzeichen als erste Nachkriegsdekoration an den Uniformrock heften konnte.
Er arbeitete nun als Unterabteilungsleiter im Führungsstab der Luftwaffe unter deren erstem Inspekteur, General Josef Kammhuber, der ab 1940 als Chef der Nachtjagd ebenfalls schon mit der Jagdfliegerei zu tun gehabt hatte.
Am 1. 10. 1958 erlebte der inzwischen fünfundvierzigjährige Oberst seine erste Nachkriegsbeförderung zum Brigadegeneral. In den Jahren 1960 bis 1963 konnte er erneut internationale Erfahrungen sammeln, als er zum deutschen militärischen Vertreter beim NATO-Militärausschuss in Washington berufen wurde. In dieser Funktion wurde er am 1. 2. 1961 zum Generalmajor befördert.
Nach Rückkehr in die Heimat übernahm er im November 1963 für die nächsten zwei Jahre ein Truppenkommando als Kommandeur der der NATO unterstellten 4. Luftwaffendivision, dazu gehörten nicht nur fliegende Verbände, sondern auch die ersten damals aufgestellten Hawk- und Nike-Batterien zur Sicherung einer ständigen Abwehrbereitschaft gegen Luftbedrohungen vom Boden aus.
Der Kommandeur wußte auch jüngere Düsenpiloten immer wieder zu beeindrucken, wenn er sich selbst ins Cockpit eines Starfighters setzte und ihnen in 6000 Meter Höhe etwas vorflog. Aber der Mann mit den dunklen Brillengläsern, der erst zwanzig Jahre nach Kriegsende durch eine erneute Operation endlich wieder neue Augenlider bekam, legte durchaus keinen Wert auf Schau. Mit der hundertprozentigen Beherrschung der modernen Technik wollte er vielmehr auch stets eine zeitgemäße Menschenführung verbunden wissen.
Am 15. 5. 1965 erlebte er seine nächste Beförderung diesmal zum Generalleutnant -. die mit der Berufung zum Chef des Stabes beim NATO-Hauptquartier der Alliierten Luftstreitkräfte Mitteleuropa (Aircent) verbunden war. Wie hoch inzwischen bereits sein internationales Ansehen gestiegen war. beweist die Tatsache, daß ihm 1965 die US-Trophäe "Pilot des Jahres" verliehen wurde.
Als Mitte der sechziger Jahre die Bundeswehrführung sich schwer tat, mit der sogenannten "Starfighter-Krise" fertig zu werden, wurde Steinhoff als Nachfolger des bisherigen Luftwaffeninspekteurs Panitzki nach Bonn zurückgeholt. Er nahm dieses Amt jedoch erst an, nachdem Minister von Hassel ihm ganz ungewöhnliche Vollmachten zugestanden hatte, die u. a. auf die von ihm verlangte Erweiterung der Befugnisse des "Systembeauftragten" und die unverzügliche Einführung des "System-Managements" hinausliefen. Tatsächlich wurde die Starfighter-Unfallrate während, der Inspekteurszeit Steinhoffs wesentlich herabgedrückt.
Am 1. 1. 1971 setzte er - nunmehr als Vier-Sterne-General - seine für vier Jahre unterbrochene NATO-Karriere fort.
Als Vorsitzender des Militärausschusses der NATO in Brüssel erreichte er den Gipfel seiner soldatischen Laufbahn. Schon 1970 war ihm der hohe amerikanische Orden "Legin of Merit" verliehen worden, dem im März 1972 die Insignien des Kommandeurs der französischen Ehrenlegion folgten.
Auch für diesen ungewöhnlich begabten Mann, von dem der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal gesagt hatte, er stecke zehn Staatssekretäre in die Tasche, kam schließlich einmal die Stunde des Ausscheidens aus dem aktiven Dienst.
Am 31.3. 1974 trat er als Einundsechzigjähriger in den Ruhestand und verbrachte seit der Pensionierung seinen Lebensabend in Wachtberg-Pech bei Bonn.
Johannes Steinhoff starb am 21. Februar 1994.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE