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305. Eichenlaubträger Kurt Student
Generaloberst, Fallschirmjäger

22.06.194112.06.1941

Kurt Student wurde am 12.05.1890 in Birkholz im Kreis Züllichau-Schwiebus geboren und trat am 03.03.1910, als Fähnrich,  dem Jäger-Bataillon "Graf Yorck von Wartenburg" (Ostpreuß.) Nr. 1 in Ortelsburg bei.
Am 01.05.1910 wird er nach Berlin-Johannisthal kommandiert um dort ein Piloten-Training an der Militär-Flug-Schule zu absolvieren. Nach seiner Rückkehr nach Ortelsburg, am 01.03.1911 wird er am 20.03.1911 zum Leutnant befördert und erhält am 08.08.1913 seine Piloten-Lizenz.
So wird er am 01.02.1914 zur Flug-Station Posen und zum Flieger-Bataillon 2 kommandiert, wo er vom 02.06.1914 bis zum 01.08.1914 als Pilot eingesetzt wird.
Am 02.06.1914 wird er zur Feldflieger-Abteilung 17 versetzt und dort als Pilot verwendet. Während dieser Zeit wird er am 18.06.1915 zum Oberleutnant befördert.
Am 10.02.1916 wird er Pilot in der Kampfstaffel 19 des Kampfgeschwaders 4, welches dem Armee-Ober-Kommando unterstellt war und kommt am 17.05.1916 zur Armee-Fokkerstaffel der 3. Armee.
Mitte Oktober kommt er zur Jagdstaffel 9 und übernimmt am 16.10.1916 deren Kommando, das er bis zum 02.05.1917 behält.
Nach einem Luftkampf wird er am 02.05.1917 verwundet und kommt in ein Hospital. Nach seiner Genesung, übernimmt er am 12.07.1917 das Kommando über die Jagdgruppe der 3. Armee.
Am 25.02.1918 wird er zur Flieger-Ersatz-Abteilung 3 nach Gotha versetzt und wird am 02.03.1918 deren Flugführer.
Vom 14.06.1918 bis zum 30.09.1919 ist er Abteilungsleiter für Forschung und Entwicklung beim Kommando der Flug-Lehrer der Fliege-Abteilung A in Adlerhorst. Hier erfolgte am 20.06.1918 die Beförderung zum Hauptmann.
Am 01.10.1919 wird er zur Abwicklungsstelle im Inspektorat für Bewaffnung und Ausrüstung, ans Reichskriegsministerium versetzt. Dort wird er am 01.04.1920 Referent für Flugtechnologie.
Am 01.10.1921 wird er Kommandant der Ausbildungstruppen im Raum Arys und wird zur gleichen Zeit zur Armee-Friedens-Kommission kommandiert.
Am 30.10.1921 wird er während eines Sport-Gleiter-Fluges verletzt und wird nach der Genesung am 01.05.1922 zum Inspektorat für Bewaffnung und Ausrüstung versetzt. Hier wird er am 01.12.1922 Referent und Gruppenleiter für Flugzeugentwicklung.
Am 01.11.1928 kommt er in den Stab des Ersatz-Bataillons des Infanterie-Regiments 2 und wird am 01.01.1930 zum Major befördert. Danach wird er Kompaniechef im Infanterie-Regiment 2 und schließlich, am 01.02.1931 Kommandeur des I. Bataillons.
Vom 19.05.1931 bis zum 06.10.1931 nimmt er Spezial-Flug-Kurse in Würzburg und wird am 01.02.1933 zur Kommandantur nach Berlin versetzt.
Am 01.09.1933 tritt Student zur Luftwaffe über und wir Offizier z.V. beim Reichs-Luft-Ministerium.
Vom 01.10.1933 bis zum 31.07.1935 wird er Kommandeur der Technischen-Ausbildungsschule der Luftwaffe in Jüterbog und erhält dort am 01.01.1934 seine Beförderung zum Oberstleutnant und am 20.01.1935 die zum Oberst. Danach folgt der Posten des Kommandeur des Erprobungszentrums für Flugausrüstung und der des Militärkommandeurs des Flughafen Rechlin.
Am 08.09.1935 wird er Kommandeur des Flieger-Regiments 3 und am 01.10.1936 Kommandeur der Waffen-Schule der Luftwaffe und Chef des Stabes im Kommando der Flugschulen, deren Inspekteur er am 01.03.1937 wird.
Am 01.10.1937 wird er Höherer Luftwaffen Kommandeur IV und am 01.04.1938 Kommandeur der 3. Flieger-Division und am 04.07.1938 Kommandeur der Fallschirm- und Luftlande-Truppen. In dieser Dienststellung erhält er am 01.04.1938 die Beförderung zum Generalmajor.
Vom 01.09.1939 bis zum 30.09.1940 übernimmt er das Kommando über die 7. Flieger-Division und wird gleichzeitig ab dem 01.02.1939 bis zum 31.05.1941 Inspekteur der Fallschirm- und Luftlandetruppe. Am 01.01.1940 wird er Generalleutnant und am 01.08.1940 General der Fallschirmtruppe.
Vom 14.05.1940 bis zum 01.01.1941 befindet sich Student in einem Hospital, aufgrund einer Kopfverwundung, die er sich bei der holländischen Kapitulation in Rotterdam zuzog.
Mit Begin des neuen Jahres wird er Kommandierender General des XI. Fliegerkorps, der Nachfolgetruppe der 7. Flieger-Division. Am 01.06.1941 ist er gleichzeitig Kommandierender General der Fallschirmtruppe und wird am 01.03.1944 Kommandeur der 1. Fallschirm-Armee. Gleichzeitig ereicht ihn am 13.07.1944 die Beförderung zum Generalobersten. Ab 27.10.1944 war er ebenfalls Kommandeur der Armee-Gruppe Student.
Ab 07.11.1944 ist er Befehlshaber der Armee-Gruppe H und ab 25.01.1945 Befehlshaber der Fallschirmtruppen.
Vom 28.01.1945 bis zum 30.03.1945 wird er zur Führerreserve des Luftwaffen Oberkommandos versetzt und dann Kommandeur der Armee-Gruppe Student. Dem folgt am 10-04.1945 das Kommando über die 1. Fallschirm-Armee.
Am 29.04.1945 wird er zum Befehlshaber der Heeresgruppe Weichsel ernannt. Sein Vorgänger Generaloberst Gotthard Heinrici wurde dieses Posten durch Generalfeldmarschall Keitel enthoben aufgrund eines unerlaubten Rückzuges. Student, derweil in Holland konnte jedoch diesen Posten rein physisch bis zum 01.05.1945 nicht übernehmen und so wurde durch Keitel und Jodl der General der Infanterie von Tippelskirch bis zum Eintreffen Students auf diesen Posten gestellt.
Am 02.05.1945, einen Tag nach der Übernahme des Kommandos über die Heeresgruppe Weichsel, überrannten amerikanische Panzer den Stab der Heeresgruppe bei Schwerin. Student entkam nur knapp der Gefangenschaft. Dennoch trat er am 08.05.1945 wie Millionen anderer seiner Kameraden den Weg in die Gefangenschaft an. Nach 3 Jahren Gefangenschaft wurde er 1948 aus britischem Gewahrsam entlassen. In dieser zeit wurde er zu 5 Jahren Haft aufgrund von Kriegsverbrechen auf Kreta verurteilt. Nach 2 Jahren wurde er dann wie bereits erwähnt entlassen.
Generaloberst Kurt Student starb am 01.07.1978 in Lemgo/Lippe.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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