813. Eichenlaubträger Gerhard "Stutz" Stüdemann
Hauptmann, Schlachtflieger

Gerhard Stüdemann wurde am 19.06.1920 in Rom bei Parchim/Mecklenburg geboren und trat als Fahnenjunker am 01.10.1939 in das Flieger-Ausbildungs-Regiment 10 der Luftwaffe in Neukuhren/Ostpreußen ein.
Nach Besuch der Stukaschule Graz, wird er zur Ergänzungs-Stuka-Staffel des VIII. Fliegerkorps versetzt und kommt nach der Beförderung zum Leutnant, am 01.02.1941 zur 2. Staffel des Sturzkampfgeschwaders 77, an der Kanalküste, dem er bis zur Kapitulation 1945 treu blieb. Mit diesem Geschwader flog Stüdemann 996 Einsätze, vorrangig im Osten und wurde später gar Kommandeur der III. Gruppe des Schlachtgeschwaders 77.
Er flog Einsätze zur Unterstützung des Heeres an den Brennpunkten im Mittelabschnitt der Ostfront 1941/42, während des Vormarsches an der Südfront über der Krim  und in Ungarn und Rumänien. Weiterhin flog er Einsätze über Stalingrad, wo er am 176.08.1942 zum Gruppenadjutanten ernannt wurde.
Während eines Feindfluges gelang es ihm eine abgestürzte Besatzung mit einer Ju 87 hinter der feindlichen Front aufzunehmen und heil hinter die deutschen Linien zu bringen.
Am 17.08.1943 fliegt Stüdemann seinen 500. Einsatz im Rahmen der dt. offensive im Raum Kursk.
Aufgrund seines hohen fliegerischen Könnens wurde Gerhard Stüdemann nie abgeschossen und nie verwundet.
Die Würdigung dieser hervorragenden Erfolge sprechen aus der Verleihung des Ritterkreuzes am 22.04.1944 als Oberleutnant und Staffelkapitän der 9./StukaG 77  und der des Eichenlaubes am 28.03.1945 als Hauptmann und Kommandeur der III. Gruppe des StukaG 77, die er am 20.02.1945 bis zum Kriegsende anführte.
Dieser hochausgezeichnete Offizier starb am 06.Dezember 1998 in Trier und wurde am 10.Dezember beigesetzt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics