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418. Eichenlaubträger Johannes Wiese
Major, Jagdflieger

Johannes Wiese wurde am 07.03.1915 in Breslau geboren und wurde bei der Luftwaffe zunächst als Aufklärer eingesetzt.
Im Sommer 1941 kam er zur III. Gruppe des Jagdgeschwaders 52 und wurde dort am 25.06.1942 Kapitän der 2. Staffel dieses Jagdverbandes.
Seit dem 05.01.1943 als Hauptmann mit dem Ritterkreuz, nach 51. Luftsiegen, ausgezeichnet, wird er im Oktober 1943 Kommandeur der I. Gruppe des Geschwaders und schießt allein am 05.07.1943 zwölf feindliche Flugzeuge ab. Am 02.03.1944 erhielt er nach seinem 125. Abschuss das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Ein Jahr später wurde er Kommodore des Jagdgeschwaders 77 "Herzas" und wird schließlich am 24.12.1944 über Bottrop im Kampf mit alliierten Flugzeugen abgeschossen, wobei er schwer verletzt wird. Wieder genesen kommt er wieder an der Ostfront zum Einsatz wo er auch in russische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er 1950 entlassen wird.
Wiese schoss insgesamt 153 feindliche Flugzeuge ab und errang weitere 75 unbestätigte Luftsiege.

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