Karl-Heinz Wilke wurde am 07.04.1923 in
Nordenham geboren.
Als 17jähriger legte er die Segelflieger-Prüfungen A, B und C auf dem
Fliegerhorst Ith bei Eschershausen ab.
Nach Abschluss der schulischen Ausbildung mit einem Notabitur meldete er sich
als Kriegsfreiwilliger zur Luftwaffe.
Nach der dort erfolgten Ausbildung kommt er im April 1943 an die Ostfront.
Dort wird er als Flugzeugführer und Beobachter in der 2. Staffel der
Nah-Aufklärungsgruppe 4 (Einsitzer) verwendet. Diese Aufklärungsgruppe war
zuvor in Stalingrad untergegangen und wurde nun neu aufgestellt.
Er führte unter anderem einen Aufklärungsflug der Eisenbahnlinie
Kursk-Leninsky. Er führte diesen Flug in einer Höhe von 200 m und starker
Feindabwehr durch. Mit 15 Bildflügen und 2 Flächenbildern, lieferte er den am
05.07.12943 angreifenden deutschen Verbänden wichtiger Erkenntnisse.
Bei den weiteren Angriffskämpfen zeichnete sich Leutnant Wilke immer wieder
durch seine mit äußerster Präzision durchgeführten Angriffsaufklärungen aus.
So klärte er mehrere Panzerbereitstellungen und Truppen-Ansammlungen, im Raum
südlich Malo Archangelsk und Ponyri, aus.
Im Laufe seiner Dienstzeit in der Luftwaffe, schoss er insgesamt 8 feindliche
Flugzeuge ab und warf insgesamt mehr als 4200 kg Bomben auf meistens
generische Batterie-Stellungen, besetzte Ortschaften und auf
Feind-Panzerkolonnen ab.
Seinen ersten Feindflug führte Wilke am 23.04.1943 und den 86. am 27.07.1943
durch.