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141. Eichenlaubträger Josef "Jupp" Zwernemann
Hauptmann, Jagdflieger

25.02.1942

Josef Zwernemann wurde am 26.03.1916 in Kirchworbis/Eichsfeld/Provinz Sachsen geboren.
Zwernemann leistete seinen Grundwehrdienst in der Kriegsmarine ab und trat später zur Luftwaffe über.
Seit dem 01.03.1940 gehörte er als Unteroffizier zur 7. Staffel des Jagdgeschwaders 52, mit der er am Frankreichfeldzug teilnahm.
Im Juli 1940 erringt er seinen Luftsieg über eine britische Spitfire-Jagdmaschine und flog ab Mai 1941 Einsätze über Kreta.
Mit Beginn des Russlandfeldzuges steigerte er seine Abschusszahlen und wurde einer der besten seiner Jagdgruppe. So hatte er Ende 1941 bereits 20 Abschüsse zu verzeichnen und erhielt dafür am 12.12.1941 den Ehrenpokal der Luftwaffe, bis Mai 1942 waren es bereits 30, wofür er am 25.05.1942 das Deutsche Kreuz in Gold erhielt, und nach dem 57. Abschuss erhielt er am 23.06.1942 als Oberfeldwebel das Ritterkreuz. Allein im September 1942 schoss er über 30 Flugzeuge ab. Am 01.10.1942 erzielte er die Abschüsse 100 - 1003 und wurde am 31.10.1942 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet.
Im Frühjahr 1943 erfolgte die Beförderung zum Leutnant.
Am 15.04.1943 erringt er bei der 9. Staffel den 113. Abschuss und am 07.05.1943 den 117. Luftsieg.
Ende Mai 1943 wird er als Jagdfluglehrer zur Ergänzungsgruppe Ost versetzt und kehrt im Herbst 1943 zur 3. Staffel des Jagdgeschwaders 77 an die Front, in Italien, zurück.
Von dort wurde er am 15.12.1943 zur 1. Staffel des Jagdgeschwaders 11 in die Reichsverteidigung versetzt. Hier erzielt er 9 weitere Abschüsse.
Seit dem 15. Dezember fungierte Zwernemann als Staffelführer (unter dem Staffelkapitän Hauptmann Simsch) und später als Staffelkapitän.
Am 08. April 1944 startete die 1. Staffel in Rotenburg im Rahmen des Stabes, der I. und der II. Gruppe des JG 11, zum Angriff auf einen anfliegenden B-24-Verband, der von P-51-Flugzeugen gesichert wurde. Noch am 01.04.1944 war er zum Hauptmann befördert worden.
Nach dem Gefecht meldete das JG 11, 8 Abschüsse von amerikanischen Bombern, sowie 6 P-51-"Mustangs". Das Jagdgeschwader allerdings verlor 20 Maschinen, darunter waren 11 gefallene und 3 verwundete Piloten.
Unter den Gefallenen befand sich auch Josef Zwernemann. Kameraden berichteten, das Zwernemann am Fallschirm hängend von amerikanischen Piloten beschossen wurde, die daraus resultierenden Verletzungen führten zum Tod Zwernemanns. Allerdings fehlen schlüssige Beweise für diesen Beschuss.
Josef Zwernemann starb am 08.04.1944 bei Gardelegen/Altmark nach mehr als 600 Feindflügen und 126 Luftsiegen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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