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Ritterkreuzträger Hermann Alber
SS-Sturmmann, Panzergrenadiere

07.08.194406.08.1944

Der am 12.10.1925 in Neckargartach/Kreis Heilbronn geborene Hermann Alber ist einer der wenigen Mannschaftsdienstgrade der Waffen-SS denen das Ritterkreuz verliehen wurde.
Alber kam im Jahr 1943 als Kriegsfreiwilliger, mglw. ursprünglich bei der Leibstandarte, zur 9. SS-Panzer-Division "Hohenstaufen" und wurde u.a. als Melder eingesetzt. Ab April 1943 wurde die Division zunächst überwiegend für Sicherungsaufgaben bei Lille und Amiens eingesetzt, bis im Februar 1944 die Verlegung in den Raum Nimes efolgte. Nur einen Monat später erfolgte der übereilte Transport an die Ostfront nach Galizien, wo die Division vom 04.04. bis zum 18.05.1944 beim Entsatzangriff auf Tarnopol die Feuertaufe erhielt. Ende Juni 1944 erfolgte dann der Rücktransport nach Frankreich und der Einsatz gegen die alliierte Invasion in der Normandie.
Am 02.08.1944 gegen 08.00 Uhr brach englische Infanterie, sowie fünf unterstützende Panzer, an der Strasse Le Beny Bocage-Catheolles-Montchauvet ein und bedrängte eine Einheit des Heeres unter Major von Schenk bei der Mühle Auteloy.
Beim Gegenstoß von drei Panzer IV der 6. Kompanie des SS-Panzer-Regiments 9 der 9.SS-Panzer-Grenadier-Division „Hohenstaufen“ sowie dem Kompanietrupp der 9. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 20, unterstellte sich der Sturmmann Alber neun versprengte Heeressoldaten des Grenadier-Regiments 752, der 326. Infanterie-Division und griff selbstständig die wichtige Höhe 221 südlich Arclais an. Er warf festgesetzte englische Infanterie und setzte dem weichenden Gegner bis zur Ortschaft La Vauteliere, am Fuß der Höhen 221 und 220, nach, in dem sich sechs englische Panzer sowie eine Infanteriekompanie des Gegners befanden. Alber vernichtete dabei einen "Cromwell"-Panzer mittels Handgranaten und zog sich dann mit seinen Kameraden auf die Höhe 221 zurück.
Der Soldatentod ereilte ihn noch am selben Abend, gegen 19.30 Uhr, beim Sturm auf die Höhe 176 nordostwärts Le Desert bei Montchauvet. Die Eroberung der Höhe durch seine 9. Kompanie erlebte er nicht mehr.
Seine Orden erhielt er alle posthum. Darunter auch das Ritterkreuz, welches ihm am 16.12.1944 als SS-Sturmmann der Reserve und Kompanietruppmelder in der 9. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 20 der 9. SS-Panzerdivision "Hohenstauffen" verliehen wurde. Alber erhielt auch posthum beide Eisernen Kreuze sowie das Sonderabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen durch Einzelkämpfer verliehen.
Sein Grab befindet sich heute auf dem deutschen Soldatenfriedhof La Cambe in Frankreich.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

SS-Mann ??? Eisernes Kreuz II. Klasse 06.08.1944
SS-Sturmmann ??? Eisernes Kreuz I. Klasse 07.08.1944
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 16.12.1944 p.m.
Panzervernichtungsabzeichen ???

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:

                   

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