Ritterkreuzträger Hans Bauer
SS-Obersturmführer, Panzergrenadiere

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Hans Bauer wurde am 12.03.1919 in Hamburg geboren, absolvierte vom 01.04.1939 bis zum 10.10.1939 seinen Reichsarbeitsdienst und trat dann am 11.10.1939 dem SS-Regiment "Germania" in Hamburg-Langenhorn bei.
Am 26.04.1941 wurde er in die 2. Kompanie der SS-Kraftfahr-Ersatz-Abteilung versetzt und besucht dann vom 01.05.1941 bis zum 15.09.1941 die SS-Junkerschule Bad Tölz.
Unter gleichzeitiger Beförderung zum SS-Untersturmführer, kommt Bauer am 30.01.1942 zum SS-Infanterie-Regiment 7. der 6. SS-Division "Nord" und nimmt so an den Kämpfen in Nordfinnland teil.
Am 20.03.1943 befand er sich im SS-Schützen-Bataillon "Nord", das aus dem I. Bataillon des SS-Panzergrenadier-Regiment 7 gebildet und später motorisiert wurde. Im Februar 1945 umbenannt in SS-Panzergrenadier-Bataillon 506, übernahm, am 09.11.1943 zum SS-Obersturmführer beförderte, Bauer die Führung über die 3. Kompanie. Nach Einsatz in Norwegen wird das Bataillon an die Westfront in den Raum Trier-Mosel-Rhein verlegt.
Gegen Abend des 21.02.1945 wird das Bataillon aus seinen Stellungen im Raum Rothbach/Vogesen herausgelöst und erreichte am 23.02.1945 die Gemeinde Neunkirchen (Hohlhof). Die Mot.-Einheiten verlegten gleich weiter in den Raum Britten, womit das Bataillon der 416. Infanterie-Division unterstellt wurde. Im Abschnitt der Division hatten die 94. US-Infanterie- und 10. US-Panzer-Division tiefe Einbrüche in den Westwall bzw. in die HKL ostwärts der Saarschleife bei Hamm erzielt. Die 1. und 3. Kompanie wurden so zu einer Kampfgruppe unter Führung des SS-Obersturmführers Bauer zusammengefasst, um in die Abwehrkämpfe einzugreifen. Gegen 22.00 Uhr erreichten die beiden Kompanien den Bunker 386, wo der Kampfgruppe zwei Heeres-Kompanien zugeführt wurden, die den Schütz der Südflanke übernahmen.
Am Morgen des 25.02.1945 griff Bauers Kampfgruppe die Befestigungen des Gegners um den Bunker 385 an und schloss die Einbruchsstelle. Die Positionen konnten des Weiteren gegen alle Gegenangriffe gehalten werden. Für diesen Einsatz wurde Bauer am 05.04.1945 als SS-Obersturmführer und Führer der 3. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Bataillons 506 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 08.05.1945 in Gefangenschaft geraten, wird Bauer am 15.06.1946 ins Zivil-Internierungslager 409 nach Nürnberg verlegt und dort am 02.09.1947 entlassen.
Hans Bauer verstarb am 30.03.1983 in Hamburg.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE