Ritterkreuzträger Georg-Robert Besslein
SS-Obersturmbannführer, Grenadiere

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Georg-Robert Besslein wurde am 14.12.1911 in Augsburg geboren und trat am 18.10.1931 der HJ bei, wurde 1933 Mitglied der NSDAP, sowie am 10.03.1933 der SS, wo er zum 4. Sturm der 29. SS-Standarte gehörte.
Ab April 1933 erhielt er bis Mai 1933 eine Abend-Ausbildung beim II. Bataillon des Infanterie-Regiments 19 in Augsburg und nahm vom 09.06. bis zum 30.06.1933 an einem sMG-Lehrgang teil. Dem folgte eine Zugehörigkeit zum Infanterie-Regiment 19 bis September 1933.
Am 15.11.1933 wechselte Besslein in die Politische Bereitschaft München und besuchte gleichzeitig einen Unterführerlehrgang bei der bayerischen Landespolizei, beim Polizei-Regiment München bis zum 31.03.1934. Kurz danach kommt er am 05.04.1934 an die SS-Junkerschule in Bad Tölz und wird dort am 20.04.1935 zum SS-Untersturmführer befördert. Als solcher übernimmt er noch am gleichen Tag den Posten eines Zugführers im 13. (IG-Sturm) der SS-Standarte "Deutschland" und besucht ab Mai 1935 einen Lehrgang an der Heeres-Gasschutz-Schule in Berlin. Dem schloss sich ab April 1936 ein Zugführer-Lehrgang für IG an der Infanterieschule Döberitz an, wo er bis Mai 1936 verweilte.
Am 30.01.1937 zum SS-Obersturmführer befördert, übernimmt Besslein am 09.11.1937 den Posten eines Zugführers im 19. (MG-Sturm) des Sturmbanns IV der SS-Standarte "Deutschland" in Ellwangen und kommt am 30.01.1938 als Ausbilder zum Zugführer-Lehrgang nach Dachau. Als solcher nimmt er dann auch am Einsatz im Sudetenland teil und wird am 15.07.1938 zum Adjutanten beim bayerischen Staatsminister, Gauleiter Wagner, ernannt.
Ab dem 15.11.1938 Adjutant des III. Sturmbannes der SS-Standarte "Deutschland", ist er 1939 am Einmarsch in die Tschechoslowakei beteiligt und wird am 01.06.1939 zum Führer des 13. Sturms der SS-Standarte "Deutschland" ernannt. Weiterhin erfolgte am 25.08.1939 mit Wirkung zum 01.09.1939 die Beförderung zum SS-Hauptsturmführer, sowie der Einsatz im Polenfeldzug.
Nach Ende der Kämpfe wird Besslein am 15.02.1940 in den Stab der II. Artillerie-Ersatz-Abteilung nach München versetzt und nimmt weiterhin am Feldzug gegen Frankreich teil.
Nach Beendigung der Kämpfe kommt er zum Ersatz-Bataillon des SS-Regiments "Deutschland" und wird am 20.12.1940 in das Führsorge- und Verwaltungsamt der Waffen-SS nach München versetzt.
Vom 28.01. bis zum 25.03.1941 im Heeres-Kurlazarett Bad Gastein, unternimmt Besslein vom 17.04. bis zum 05.05.1941 eine Frontreise nach Griechenland und gehörte dann ab dem 11.06.1941 zum Stab der SS-Junkerschule Bad Tölz. Von dort wird er am 01.12.1941 als Kompaniechef an die SS-Unterführerschule Radolfzell versetzt und übernimmt am 06.02.1942 den Posten des Kompanieführers einer IG-Kompanie im SS-Infanterie-Ersatz-Bataillon "Germania". Dort wird er dann ab dem 15.06.1942 als Kommissarischer Führer des SS-IG-Ersatz-Bataillons eingesetzt.
Nach der Beförderung zum SS-Sturmbannführer, am 30.01.1943, übernimmt Besslein am 10.04.1943 das Kommando über das SS-IG-Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon 1 und kommt vom 17.04.1944 bis zum 21.04.1944 an die SS-Pionier-Schule, bzw. vom 21.08. bis zum 25.08.1944 an die SS-Panzergrenadier-Schule.
Am 01.01.1945 zum Kommandeur des SS-Festungs-Regiments 1 ernannt und als solcher am 01.03.1945 zum SS-Obersturmbannführer ernannt, nimmt er aktiv an den Kämpfen in der eingeschlossenen Stadt Breslau teil und erhält so am 30.04.1945 das Ritterkreuz.
Am 06.05.1945 in sowjetische Gefangenschaft geraten, kehrte er erst am 09.10.1955 in die Heimat, nach Westdeutschland, zurück.
Georg-Robert Besslein verstarb am 27.04.1993 in Heidelberg.
Beförderungen
Auszeichnungen
SS-Standartenoberjunker 20.12.1934 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 30.04.1945 SS-Untersturmführer 20.04.1935 Eisernes Kreuz II. Klasse 30.09.1939 SS-Obersturmführer 30.01.1937 Eisernes Kreuz I. Klasse 12.02.1945 SS-Hauptsturmführer 25.08.1939 (RDA v. 01.09.1939) SS-Ehrendegen0 ??? SS-Sturmbannführer 30.01.1943 Totenkopfring ??? SS-Obersturmbannführer 01.03.1945 SA-Sportabzeichen ??? Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern 20.04.1942 Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern 01.09.1944
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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