Ritterkreuzträger Emil Dürr
SS-Unterscharführer, Panzergrenadiere

24.06.194423.06.1944

Emil Dürr wurde am 11.06.1920 in Mühlacker geboren und trat 1944 der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" bei.
So wurde er mit seinen Kameraden an der Invasionsfront im Raum Caen eingesetzt. So wurde ein Bataillonsgefechtsstand des SS-Panzergrenadier-Regiments 26 bei St. Mauvieu, von überlegenen britischen Panzerkräften, in einem Park, eingeschlossen. Diese waren auf dem Weg nach St. Andre, wo sich die letzte noch intakte Brücke über die Orne befand. Nur so konnte man die Strasse Caen-Falaise erreichen und Caen vom Süden her umfassen. Dieser Plan wurde nur noch durch den Bataillonsgefechtsstand verhindert.
Als ein gegnerischer Flammpanzer den Park bedrohte, fasste Dürr den Entschluss diesen Panzer mittels Nahkampf auszuschalten. Jedoch war es schwer an das feindlichen Ungetüm heranzukommen, da er von 3 Seiten gesichert war. Dennoch griff Dürr an.
Der erste Schuss mit der Panzerfaust durchschlug den Gegner nicht. Statt dessen wurde Dürr getroffen und gab dennoch nicht auf. Er besorgte sich eine zweite Panzerfaust und ging den Panzer erneut an, der nun lediglich durch Kettentreffer manövrierunfähig. Was die Position der Verteidiger nicht verbesserte.
Eine beschaffte Hafthohlladung brachte er blutend und erlebte die Explosion des Panzers aus nächster Nähe. Schwer verwundet wurde er geborgen. Seine Kameraden geleiteten ihn auf seinen letzten Weg. Seine letzten Gedanken galten Frau und Kind.
Emil Dürr starb am 27.06.1944 bei St. Mauvieu, Caen/Frankreich und erhielt als erster Unterführer der "Hitlerjugend" am 23.08.1944 posthum das Ritterkreuz als SS-Unterscharführer und Geschützführer in der 4. (schweren) Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 26.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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