Ritterkreuzträger Andrejs Freimanis
Waffen-Obersturmführer, Infanterie

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Geboren am 21.12.1914 in Grobin, Krs. Libau/Lettland, trat Freimanis freiwillig in die Waffen-SS ein.
Am 5. Mai 1945 wurde ihm das Ritterkreuz, als Waffen-Obersturmführer und Kommandeur der 13. Kompanie des Waffen-Grenadier-Regiments 44 (lettische Nr. 6), der 19. Waffen-Grenadier-Division (lettische Nr.2), verliehen.
Die Division wurde während der 6. Kurlandschlacht an den rechten Flügel des VI. SS-Armee-Korps geworfen. Durch den Einsatz dieser Division konnten die gegnerischen Einbrüche abgeriegelt werden und im Gegenangriff die alte Hauptkampflinie hergestellt werden.
In diesen schweren Abwehrkämpfen erhielten 4 weitere Offiziere dieser lettischen Division das Ritterkreuz überreicht.
Die Spur von 3 Offiziere lässt sich lediglich bis zum 8. Mai 1945 verfolgen, bis zu diesem Tag, befanden sie sich noch bei ihren Einheiten in Kurland.
Angeblich hat Freimanis den Krieg überlebt und wurde dann am 10.09.1994 auf dem Friedhof Grobin beigesetzt. Die lettische Marine stellte ein Musikkorps und eine Ehrenkompanie. Auf seinem Grabstein wurde das Ritterkreuz gemeißelt.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE