Ritterkreuzträger Willi Hein
SS-Hauptsturmführer der Reserve, Panzertruppe


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Willi Hein wurde am 26.04.1917 in Hohenweststedt, Kreis Rendsburg/Schleswig-Holstein, als Sohn eines Malermeisters, geboren. Ab 1923 besuchte er die Volks- und Mittelschule, die er im März 1933 in Hohenweststedt mit dem Abitur beendete. Dann folgte vom 01. April 1933 bis 31. März 1936 eine Lehrzeit als Einzelhandelskaufmann in Hohenweststedt. Übte dann einige Tätigkeiten als Kaufmann aus und absolvierte seinen Arbeitsdienst vom 01. April 1939 bis Oktober 1939 bei der RAD-Abteilung Morsum auf der Insel Sylt und in Ostpreußen ab.
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges trat Willi Hein am 09. Oktober 1939 freiwillig in die Waffen-SS ein und kam zum Freiwilligen Regiment "Nordland". In der Zeit von November 1941 bis April 1942 absolvierte er an der SS-Junkerschule in Bad Tölz einen Reserveoffiziers-Lehrgang und wurde am 20. April 1942 zum SS-Untersturmführer befördert. Im Anschluss daran wird er zur SS-Panzergrenadierdivision "Wiking" in den Südabschnitt der Ostfront abkommandiert, wo er als Zugführer im SS-Panzerregiment 5 eingesetzt wird.
Am 31. Oktober 1943 spricht ihm Adolf Hitler für seine besonderen Abwehrleistung bei Charkow seine besondere Anerkennung aus.
Am 07. November 1943 wird der SS-Untersturmführer und nunmehr Führer der 2. Kompanie des SS-Panzerregiments 5 im Ehrenblatt des deutschen Heeres genannt und am 30. Januar 1944 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
Beim Kampf um den Kessel von Tscherkassy war Hein beteiligt, als russische Einheiten in Olschana, der Nachschubbasis der 5. SS-Panzerdivision "Wiking" von Westen her eindrangen, warf SS-Obersturmführer Willi Hein den Gegner in einem Gegenstoß aus der Stadt. Er rollte zusammen mit 2 Sturmgeschützen und 25 Grenadieren einen Pakriegel aus 15 feindlichen Pak auf, schoss 3 T-34 ab, nahm 200 Gefangene und behauptete seine Stellung gegen alle feindliche Gegenangriffe, bis die Divisionslinie zurückgenommen wurde.
Für diese Kampfleistung erhielt der SS-Obersturmführer und Chef der 2. Kompanie des SS-Panzerregiments 5 am 04. Mai 1944 das Ritterkreuz. Die Überreichung der Auszeichnung fand auf dem Regimentsgefechtsstand in Lublin statt.
Ende 1944 übernahm Hein die Führung der I. Abteilung des SS-Panzerregiments 5 und wurde am 30. Januar 1945 zum SS-Hauptsturmführer befördert.
Bei den schweren Kämpfen um Budapest wurde Hein am 05. Januar 1945 durch einen Unterschenkeldurchschuss schwer verwundet und erlebte damit das Kriegsende in einem Lazarett in Bad Aussee/Österreich.
Willi Hein starb am 25.10.2000 in Lauenburg (Elbe).EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE