Ritterkreuzträger Fritz Henke
SS-Untersturmführer, Sturmgeschütztruppe

25.10.194127.07.194126.02.1942

Fritz Henke wurde am 21.06.1921 in Welsede bei Hessisch-Oldendorf/Weser im Kreis Grafschaft Schauburg in Niedersachsen, als Sohn eines Werkmeisters geboren.
Nach dem Besuch der Volksschule bis Ostern 1935 in Welsede erlernte er bis März 1939 den beruf des Schmiedehandwerkers und trat dann am 04.09.1939 als Freiwilliger zur 2. Ersatzkompanie des SS-Regiments "Germania" in Hamburg-Langenhorn bei, wo er seine infanteristische Grundausbildung erhielt.
Von dort erfolgte die Versetzung zur 2. Ersatzkompanie des SS-Nachrichtenabteilung nach Unna/Westfalen, wo er bis zum Mai 1940 eine Funkausbildung erhielt.
Daraufhin kam er als Funker zur SS-Sturmgeschützbatterie der Leibstandarte SS "Adolf Hitler", mit der er im Balkanfeldzug teilnahm.
Mit Beginn des Russlandfeldzuges nahm auch seine Sturmgeschützbatterie am Feldzug teil. Am 01.Oktober 1941 wird er zum Rottenführer und am 01.08.1942 zum SS-Untersturmführer befördert.
Nach dem Umbau der Batterie zu einer Sturmgeschütz-Abteilung übernahm Henke einen Zug.
Bei den schweren Kämpfen um Shitomir deckte er bei Dunkelheit den Rückzug der eigenen Grenadiere, nachdem er mit seinem Zug selbst von feindlicher Infanterie umgangen wurde.
Bi zu diesem Tage hatte Henke selbst bereits 21 feindliche Panzer und 11 schwere Pak vernichtet.
Für die tapferen Leistungen bei den Kämpfen um Shitomir erhielt Fritz Henke am 12.02.1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als SS-Oberscharführer und Zugführer in der 3. Batterie der SS-Sturmgeschütz-Abteilung 1 Leibstandarte SS "Adolf Hitler". Mittlerweile war er am 09.11.1943 zum SS-Hauptscharführer befördert worden.
Bis zum Kriegsende wurde er nur einmal verwundet und am 20.04.1945 zum SS-Untersturmführer befördert worden und ging in Gefangenschaft.
Fritz Henke starb am 15.11.1999 und wurde am 20.11.1999 in Moisburg beigesetzt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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