Ritterkreuzträger Josef "Sepp" Lainer
SS-Hauptscharführer, Panzergrenadiere

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Josef Lainer wurde am 13.03.1920 in Brixen im Thale in Nordtirol, als Sohn eines Weichensteller, geboren.
Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule meldete er sich im Mai 1938 als Freiwilliger zur Truppe und kam zum I. Bataillon der SS-Standarte "Der Führer" nach Wien und gehörte so zur späteren 2. Panzerdivision "Das Reich". Diesem Regiment blieb er bis zum Kriegsende treu.
Im Juli 1942 erwarb er sich das Eiserne Kreuz II. Klasse und im Februar 1943 während der Schlacht zwischen Donez und Dnjepr, das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Als Zugführer in der 3. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments "Der Führer" führte Lainer am 23.08.1943 den Spitzenzug beim Kampf gegen den in Richtung Charkov marschierenden Gegner.
Zusammen mit dem ihm unterstellten Grenadieren stürmte er gegen den weit überlegenen Gegner hindurch und nahm eine wichtige Bahnlinie. In den nun sechs Tage dauernden schweren Abwehrkämpfen, bewies Lainer immer wieder seine Tapferkeit in zahlreichen Nahkämpfen und in verschiedensten Gegenstößen.
Am 25.08.1943 erfolgte ein schwerer sowjetischer Gegenangriff mit etwa 30 Panzern und einem gegnerischen Schützenbataillon. Lainer konnte zusammen mit 10 anderen Kameraden die dünne deutsche Linie halten und die Angriffe abwehren! So konnte ein feindlicher Durchbruch auf Charkov und eine Einkesselung der dortigen deutschen Divisionen, verhindert werden.
Für diesen Einsatz erhielt er, als SS-Oberscharführer, am 08.10.1943 aus den Händen des Führers Adolf Hitler das Ritterkreuz.
Bereits am 15.10.1943 erhielt er für 54 bestandene Nahkämpfe die höchste infanteristische Auszeichnung der Wehrmacht, die Nahkampfspange in Gold.
Nach langer Kriegsgefangenschaft arbeitete er in der Privatwirtschaft. Bei den Donau-Kraftwerken beschäftigt, arbeitete er an der Errichtung der Speicherkraftwerke Kaprun-Moserboden und Heiligenblut mit. Seine letzte Position war die des Fuhrparkleiters der Donaukraftwerke, bevor er in den Ruhestand ging.
Josef Lainer starb am 04.09.2002.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE