Ritterkreuzträger Werner Meyer
SS-Hauptsturmführer, Panzergrenadiere

22.04.194410.03.1942

Werner Meyer wurde am 18.09.1919 als Sohn eines Feldwebel-Leutnants und Sattlermeisters in Pasewalk im Kreis Uckermünde geboren und besuchte ab 1930 das humanistische Gymnasium in Wismar bis Ostern 1938.
Anschließend absolvierte er ab April 1938 bis Oktober 1938 den Arbeitsdienst in Schwerin. und trat dann am 01.11.1938 als Freiwilliger der 1. Kompanie des SS-Regiments 2 "Germania" in Hamburg bei.
Er nahm an am Polen- und Westfeldzug teil und wurde 9 Monate an der SS-Junkerschule Bad Tölz ausgebildet. So kam er im Frühjahr 1941 zurück zu seiner Einheit und wurde dort Zugführer.
Während des Ostfeldzuges kam Meyer als SS-Untersturmführer mit seiner Division in den Südabschnitt wo er später zum Adjutant des I. Bataillons avancierte.
Im März 1943 übernahm er für kurze Zeit die Führung der 1. Kompanie und bekam dafür am 15.Oktober 1943 das Deutsche Kreuz in Gold.
Während des Ausbruches aus dem Kessel von Tscherkassy im Januar 1944 konnte Meyer, nunmehr SS-Obersturmführer, eine wichtige Ortschaft im Nahkampf nehmen. Im laufe der folgenden Wochen verdiente er sich am 12.04.1944 die Goldene Nahkampfspange und wurde am Dnjepr erneut schwer verwundet.
Für seine Leistungen im Raum Tscherkassy erhielt Meyer als SS-Obersturmführer und Führer der 1. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 9 "Germania" der 5. SS-Panzerdivision "Wiking" am 04.05.1944 das Ritterkreuz.
Nach einem längeren Lazarettaufenthalt kehrte er im Februar 1945 zu seiner Einheit zurück und wurde dort Regimentsadjutant.
Werner Meyer starb am 17.08.1996 in Kirchbarkau im Kreis Kiel.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Nedstat Basic - Free web site statistics