Wolfgang Roehder wurde am 17.08.1911 in
Wuppertal-Elberfeld geboren und kam im Februar 1943 als SS-Obersturmführer der
Reserve zur Sturmgeschützabteilung 2 der 2. SS-Panzerdivision "Das Reich".
Als Chef der 2. Batterie zeichnete er sich im Ostfeldzug besonders aus.
Bei der Absetzbewegung der Division im Raum Poltawa im September 1943, sollte
ein sowjetischer Angriff dieses verhindern. Die 3. Batterie unter ihrem
Kommandeur Roehder konnte den Rückzug sichern und verteidigte die letzte noch
intakte Brücke über die Worskla. So konnten die letzten Soldaten übergesetzt
werden bevor sie befehlsgemäß gesprengt wurde.
Am 01.12.1943 erhielt er dafür das Ritterkreuz und wurde am 30.01.1944
zum Hauptsturmführer der Reserve befördert.
Am 01.06.1944 erhielt er das Kommando über die Sturmgeschützabteilung 2 "Das
Reich" und wurde am 06.07.1944 an der Invasionsfront verwundet. Am
17.08.1944 erhielt er das Deutsche Kreuz in Gold.
Nach einer weiteren Verwundung, wobei er ein Auge verlor, war er nicht
mehr frontverwendungsfähig und wurde bei Kriegsende als SS-Sturmbannführer der
Reserve zum SS-Hauptamt nach Prag versetzt. Dort wird er seit dem 16.05.1945
vermisst.
