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Ritterkreuzträger Rudolf Saalbach
SS-Sturmbannführer, Panzeraufklärer

19.02.194312.09.194203.09.1942November 1942

Rudolf Saalbach wurde am 18.03.1911 in Grossenhain/Sachsen geboren.
Nach Eintritt in die NSDAP mit der Nummer 1.375.011 und SS mit der Nummer 127.697 gehörte er 1934 zum SS-Sonderkommando Sachsen und wechselte 1935 zum SS-Totenkopfverband Elbe, wo er bis 1937 blieb.
Im Jahre 1938 absolviert e Saalbach die SS-Junkerschule Braunschweig und wechselt zum SS-Totenkopfverband Oberbayern.
Im August 1940 wird er als SS-Obersturmführer Chef der 1. (Krad) Kompanie der SS-Aufklärungs-Abteilung 3. In der Folge übernimmt er im März 1943 als SS-Hauptsturmführer, das Kommando über die SS-Aufklärungs-Abteilung 5.
Bereit im Mai 1943 übernimmt Saalbach das Kommando über die neue SS-Aufklärungs-Abteilung 11 und führt diese durch die anschließenden Kämpfe im Norden der Ostfront. Dabei erhält er für die schweren Abwehrkämpfe seiner Abteilung am 12.03.1944 das Ritterkreuz, welches ihm am 19.03.1944 in Hungerburg überreicht wurde. Weiterhin wird er am 20.04.1944 zum SS-Sturmbannführer befördert.
Ende März integrierte er bspw. Männer des britischen Freikorps in die Reihen seiner 3. Kompanie.
Saalbach führte seine Abteilung bis nach Berlin, wo er in den Morgenstunden des 02.05.1945 die letzten 36 Mann seiner Einheit versammelte und diese anwies auf eigene Faust den Ausbruch zu versuchen. Nach Angaben eine Kampfteilnehmers wurde er an der Weidendammer Brücke gesehen, mit der Absicht über Charlottenburg den Ausbruch zu versuchen. Die Gruppe um Rudolf Saalbach wurde nie wieder gesehen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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