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Ritterkreuzträger Manfred Schönfelder
SS-Obersturmbannführer

Der am 18.März 1912 in Hellerau bei Dresden Geborene, trat nach dem Abschluss der Oberrealschule in die Verfügungstruppe ein und besuchte einen der ersten Führerlehrgänge auf der Junkerschule Tölz.
Seine Beförderung zum Untersturmführer brachte ihn zur SS Standarte „Deutschland“.
Nach dem Besuch verschiedener Lehrgänge wurde er Adjutant im III. Bataillon SS „Deutschland“, weiterhin Führer der 4.(MG) Kompanie und dann Chef der 12.(MG) Kompanie, mit der er an den Feldzügen in Polen und im Westen teilnahm.
Nach dem Bataillionsführer-Lehrgang wurde er Adjutant im SS Regiment “Germania“ und später ab Februar 1941 Kommandeur des selbigen, mit dem er den Anfang des Russlandfeldzuges erlebte.
Vom 15.9.1942 bis 4.1.1943 war er 2.Generalstabsoffizier der 5.SS Panzerdivision “Wiking“ und danach bis 11.8.1944 deren 1. Generalstabsoffizier.
Bei den schweren Kämpfen im Kessel von Tscherkassy verhinderte Schönfelder durch selbstständiges Handeln den Verlust der gesamten motorisierten Divisionsartillerie, indem er, entgegen dem Absetzbefehl, die Stellungen des Divisionsabschnittes noch weitere 24 Stunden hielt und somit das Absetzen der schweren Waffen durch das unwegsame Gelände ermöglichte. Diese waren später beim Halten des Kessels und letztendlichem Ausbruch unverzichtbar. Dafür wurde er am 23.Februar 1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Manfred Schönfelder starb am 04.03.1983.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Martin S.