Geboren am 24. Dezember 1921 in Kumtich in
Flandern/Belgien trat Remi Schrijnen als Freiwilliger in die
Freiwilligen-Legion "Flandern" der Waffen-SS ein, die später zur
SS-Freiwilligen-Sturmbrigade "Langemarck" umorganisiert wurde, aus der
die spätere 27. SS-Freiwilligen-Panzergrenadierdivision "Langemarck"
aufgestellt wurde.
Schrijnen wurde Pak-Schütze in der 3. Kompanie, die mit 7,5-cm-Pak-Geschützen
armiert war Mit dieser Einheit hatte sich Schrijnen schon mehrfach bewährt, so
schoss er bereits am 2. Januar 1944 3 T-34 ab und erlitt am 7. März 1944 seine
7. Verwundung.
Am 26. Juni begann die feindliche Großoffensive mit einem mehrstündigen
Trommelfeuer der gegnerischen Artillerie. Die wenigen überlebenden Grenadiere
ließen die Panzer durch, die nun auf das Paktgeschütz Schrijnens trafen.
Dieser zerstörte sofort 4 Panzer und setzte 2 außer Gefecht.
Am 4. Tag der Großoffensive wurde seine Geschützbedienung durch einen
Volltreffer ausgeschaltet, die überlebten Grenadiere zogen sich zurück, wie es
auch Schrijnen befohlen bekam. Dieser blieb jedoch in seiner Stellung und
stellte sich der angreifenden Infanterie und Panzer entgegen.
Ein sterbende Funker einer Marine-Einheit forderte eigenes Artilleriefeuer auf
die eigene Position an, um die feindlichen Einheiten zurückzudrängen.
Hinter der gegnerischen Infanterie dröhnten 30 Panzer heran, darunter schwere
Panzer des Typs "Josef Stalin". Im folgenden Feuerkampf konnte
Schrijnen 3 "Stalin"-Panzer und 4 "T-34" abschießen und setzte
einige weitere außer Gefecht, bis ein "Stalin"-Panzer aus 30 m
Entfernung Schrijnens Geschütz zerstörte. Schrijnen fiel verletzt zur Seite
und wurde bei einem deutschen Panzergegenstoß geborgen.
Nach dem krieg kam er in belgische Haft, aus der er erst 1950 entlassen wurde.
Aufgrund der öffentlichen Forderung nach einer Generalamnestie ehemaliger
Wehrmachtssoldaten kam er 1953 erneut in Haft, aus der er erst im Januar 1955
entlassen wurde. Daraufhin kehrte Schrijnen seiner Heimat den Rücken und zog
sich nach Deutschland zurück. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehörten
das Tollnaere
Gedächtnisabzeichen und das Goldene VNV Parteiabzeichen.
Remy Schrijnen verstarb am 27.07.2006 in Hagen.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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