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Ritterkreuzträger Remy Schrijnen
SS-Unterscharführer, Panzerjäger

19.02.194312.09.1942

Geboren am 24. Dezember 1921 in Kumtich in Flandern/Belgien trat Remi Schrijnen als Freiwilliger in die Freiwilligen-Legion "Flandern" der Waffen-SS ein, die später zur SS-Freiwilligen-Sturmbrigade "Langemarck" umorganisiert wurde, aus der die spätere 27. SS-Freiwilligen-Panzergrenadierdivision "Langemarck" aufgestellt wurde.
Schrijnen wurde Pak-Schütze in der 3. Kompanie, die mit 7,5-cm-Pak-Geschützen armiert war Mit dieser Einheit hatte sich Schrijnen schon mehrfach bewährt, so schoss er bereits am 2. Januar 1944 3 T-34 ab und erlitt am 7. März 1944 seine 7. Verwundung.
Am 26. Juni begann die feindliche Großoffensive mit einem mehrstündigen Trommelfeuer der gegnerischen Artillerie. Die wenigen überlebenden Grenadiere ließen die Panzer durch, die nun auf das Paktgeschütz Schrijnens trafen. Dieser zerstörte sofort 4 Panzer und setzte 2 außer Gefecht.
Am 4. Tag der Großoffensive  wurde seine Geschützbedienung durch einen Volltreffer ausgeschaltet, die überlebten Grenadiere zogen sich zurück, wie es auch Schrijnen befohlen bekam. Dieser blieb jedoch in seiner Stellung und stellte sich der angreifenden Infanterie und Panzer entgegen.
Ein sterbende Funker einer Marine-Einheit forderte eigenes Artilleriefeuer auf die eigene Position an, um die feindlichen Einheiten zurückzudrängen.
Hinter der gegnerischen Infanterie dröhnten 30 Panzer heran, darunter schwere Panzer des Typs "Josef Stalin". Im folgenden Feuerkampf konnte Schrijnen 3 "Stalin"-Panzer und 4 "T-34" abschießen und setzte einige weitere außer Gefecht, bis ein "Stalin"-Panzer aus 30 m Entfernung Schrijnens Geschütz zerstörte. Schrijnen fiel verletzt zur Seite und wurde bei einem deutschen Panzergegenstoß geborgen.
Nach dem krieg kam er in belgische Haft, aus der er erst 1950 entlassen wurde. Aufgrund der öffentlichen Forderung nach einer Generalamnestie ehemaliger Wehrmachtssoldaten kam er 1953 erneut in Haft, aus der er erst im Januar 1955 entlassen wurde. Daraufhin kehrte Schrijnen seiner Heimat den Rücken und zog sich nach Deutschland zurück. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehörten das Tollnaere Gedächtnisabzeichen und das Goldene VNV Parteiabzeichen.
Remy Schrijnen verstarb am
27.07.2006 in Hagen.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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