Joachim Schubach wurde am 17.09.1910 in
Hannover als Sohn eines Beamten geboren. Nach dem Besuch der
Hindenburg-Oberrealschule, die er mit dem Abitur beendet, bereitete er sich in
einer Abendschule auf einen praktischen Beruf vor. Anfang 1933 nahm er an
einer vormilitärischen Ausbildung beim Reichskuratorium für Jugendertüchtigung
in Kreiensen teil.
Am 10.07.1933 trat er als Freiwilliger der Leibstandarte SS "Adolf Hitler"
in Berlin bei und nahm mit Kriegsbeginn als Zugführer im Infanterieregiment
(mot.) am Polenfeldzug teil.
Am 25.10.1939 erfolgte die Versetzung als Kompaniechef in den Raum München,
zur neu aufgestellten SS-Totenkopfdivision. Als Hauptsturmführer nahm er mit
dieser Division an den Kämpfen im Westen teil und erhielt dort bei den Kämpfen
um den La Basse-Kanal das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Im Osten kämpfend erhielt er im November im Kampfraum Demjansk das Eiserne
Kreuz I. Klasse, sowie nach der Öffnung des Kessels und der Kämpfe am Ilmensee
am 26.09.1942 das Deutsche Kreuz in Gold.
Nach der Umrüstung der Division in eine Panzerdivision stand sie ab Februar
1943 in der Schlacht zwischen Donez und Dnjepr.
Im Verlauf der Kämpfe des SS-Panzerkorps um Charkow gelang es Schubach
mit seinen Soldaten des III. Bataillons des Panzergrenadierregiments 5, starke
feindliche Kräfte zu vernichten, dafür erhielt er als Sturmbannführer am
03.04.1943 das Ritterkreuz und kurze Zeit später die Nahkampfspange in Silber.
Bei den schweren Kämpfen der Division Ende 1943 am Südabschnitt der Ostfront
wurde Schubach am 14.11.1943 durch einen Pak-Volltreffer schwer verwundet und
erblindete auf beiden Augen. Schubach wurde erst im Jahre 1947 aus dem
Lazarett entlassen.
Joachim Schubach ´verstarb am 05.November 1980 in Hannover an Herzversagen.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE