Willi Schweitzer wurde am 13.12.1911 in
Minden/Westfalen geboren.
Nach Eintritt in die SA, SS und NSDAP wurde er Mitglied der Waffen-SS und kam
zur Leibstandarte "Adolf Hitler", wo er im September 1939 als
Oberscharführer zur 11. Kompanie gehörte, mit der er am Polenfeldzug teilnahm.
Unter anderem kämpfte er um Lodz und Warschau.
Im Jahre 1940 wurde er zum 2. Kriegslehrgang der SS-Junkerschule nach
Braunschweig kommandiert und wurde hier zum SS-Untersturmführer befördert.
In den Ostfeldzug zog er als Obersturmführer und nahm an den Kämpfen in
Finnland (Nordkarelien) und im Raum Louci (Murman-Bahn) teil.
Im Oktober 1941 kommt er zur 10. Kompanie des SS-Infanterieregiments 7 und
nimmt mit diesem im Rahmen der SS-Kampfgruppe Nord an den Kämpfen im hohen
Norden teil.
Im Oktober zum SS-Hauptsturmführer befördert, übernimmt er die 2. Kompanie des
SS-Ersatz-Bataillons "Ost" in Breslau. Nach der Teilung dieses
Bataillons übernimmt er das später in SS-Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 31.
Dieses wurde am 15.04.1944 in 18, als Ersatztruppe für die
"Horst Wessel", umbenannt.
Im September 1944 kommt er zum
SS-Panzergrenadier-Ersatz-und-Ausbildungs-Bataillon 11 nach Graz und wird
schließlich im Januar 1945, als SS-Sturmbannführer, Kommandeur des
SS-Panzergrenadier-Ersatz-und-Ausbildungs-Bataillon 11. Mit dieser Einheit
nimmt er, im April 1945, an den Kämpfen im Bezirk
Oberwart/Pinkatal/Rechnitz im Burgenland teil. Hier erhielt Schweitzer den
Auftrag die verloren gegangene Ortschaft Rechnitz mit seinen Soldaten
zurückzuerobern. Diesen Auftrag führte er mit hohen Verlusten für beide Seiten
aus. Die Ortschaft und die angrenzende Reichsschutzstellung konnten
zurückerobert und gegen Gegenangriffe gehalten werden. Ab dem 03.04.1945 war
die Kampfgruppe abgeschnitten und erreichte nach einem Ausbruch am 06.04.1945
die eigenen Stellungen.
Für diese Kampfhandlungen wurde er zum Ritterkreuz eingereicht und flog zur
Aushändigung der Auszeichnung am 24.04.1945 nach Berlin, wo ihm
SS-Brigadeführer Mohnke einen Tag später das Ritterkreuz übergab.
Willi Schweitzer überlebte den Krieg und wurde vom US Court for War Crimes zu
einigen Jahren Gefängnis, im US War Criminals Prison No. 1 in Landsberg am
Lech, für Kriegsverbrechen im Warschauer Ghetto im April 1943, verurteilt .
Er verstarb am 04.04.1993 in Minden/Westfalen.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Ben