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Ritterkreuzträger Walter Seebach
SS-Hauptsturmführer, Panzergrenadiere

24.12.194108.03.1941

Walter Seebach wurde am 05.11.1918 in Heerlen/Niederlanden, als Sohn deutscher Eltern, geboren. Schnell zog die Familie zurück nach Deutschland, wo Walter Seebach die Schule absolvierte, der HJ beitrat und mit 16 Jahren SS-Mitglied wurde.
Seebach übernahm den Posten des Regimentsadjutanten und erhielt Anfang Januar 1944 das Kommando über die 5. Kompanie des Regiments "Danmark" und war somit Nachfolger von Egil Poulsen. Seebach führte die Kompanie aus dem Oranienbaumer Kessel zurück auf den Fluss Luga. Dort schlug er mit seiner Kompanie 8 Angriffe des Gegners zurück, die von zwei verschiedenen Regimentern geführt wurden. In den Kämpfen wurde Seebach zum 7. mal verwundet, Ein Schrapnell verwundete ihn am Fuß, blieb aber bei seinen Soldaten und führte alle weiteren Gegenangriffe. Durch das Halten der Kompanie Seebach, war es der Division möglich den Brückenkopf Luga zu räumen.
Seebach erhielt als SS-Obersturmführer und Führer der 5. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 24 "Danmark" am 12.03.1944 das Ritterkreuz. Bei der Verleihungszeremonie am 19.03.1944 konnte er aufgrund einer Verwundung allerdings nicht teilnehmen.
Nach dem Krieg brach Seebach den Kontakt zu Sammlern und Anfragenden betreffend seiner Dienstzeit komplett ab, von daher ist vor allem über seine Nachkriegszeit nur sehr wenig bekannt.
Walter Seebach verstarb am 04.07.2004.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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