Ritterkreuzträger
Walter Seebach
SS-Hauptsturmführer, Panzergrenadiere





Walter Seebach wurde am 05.11.1918 in
Heerlen/Niederlanden, als Sohn deutscher Eltern, geboren. Schnell zog die
Familie zurück nach Deutschland, wo Walter Seebach die Schule absolvierte, der
HJ beitrat und mit 16 Jahren SS-Mitglied wurde.
Seebach übernahm den Posten des Regimentsadjutanten und erhielt Anfang Januar
1944 das Kommando über die 5. Kompanie des Regiments "Danmark" und war
somit Nachfolger von Egil Poulsen. Seebach führte die Kompanie aus dem
Oranienbaumer Kessel zurück auf den Fluss Luga. Dort schlug er mit seiner
Kompanie 8 Angriffe des Gegners zurück, die von zwei verschiedenen Regimentern
geführt wurden. In den Kämpfen wurde Seebach zum 7. mal verwundet, Ein
Schrapnell verwundete ihn am Fuß, blieb aber bei seinen Soldaten und führte alle
weiteren Gegenangriffe. Durch das Halten der Kompanie Seebach, war es der
Division möglich den Brückenkopf Luga zu räumen.
Seebach erhielt als SS-Obersturmführer und Führer der 5. Kompanie des
SS-Panzergrenadier-Regiments 24 "Danmark" am 12.03.1944 das Ritterkreuz.
Bei der Verleihungszeremonie am 19.03.1944 konnte er aufgrund einer Verwundung
allerdings nicht teilnehmen.
Nach dem Krieg brach Seebach den Kontakt zu Sammlern und Anfragenden betreffend
seiner Dienstzeit komplett ab, von daher ist vor allem über seine Nachkriegszeit
nur sehr wenig bekannt.
Walter Seebach verstarb am 04.07.2004.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
