Paul Senghas wurde am 31. 1. 1916 in Böttingen (Krs. Heilbronn,
Baden-Würtemberg) als Sohn eines Polizeimeisters geboren, nach Absolvierung
der Realschule, der Höheren Handelsschule absolvierte er eine kaufmännische
Lehre.
Am 19.Juli 1935 trat er als Freiwilliger in die SS-Verfügungstruppe (spätere
Waffen-SS) in Arolsen (Hessen) ein, nach dem Polen- und Frankreichfeldzug, wo
er am 20.06.1940 das Eiserne Kreuz 2. Klasse erwarb, kam Senghas mit der
1./SS-Panzerregiment 5 "Wiking" im Süden der Sowjetunion zum Einsatz,
wo er bereits am 15.12.1941 1941 als Scharführer das EK 1 erhielt.
Im Juni 1943 konnte ihm nach dem 30 Panzerabschuss als
Hauptscharführer das Deutsche Kreuz in Gold verliehen werden, eine Beförderung
zum Untersturmführer erfolgte am 1. Juli 1943.
für seine stets bewiesene herausragende
persönliche Tapferkeit wurde Obersturmführer Paul Senghas am 15. 12. 1944, als
Führer der 1. Kompanie des SS-Panzerregiments 5 "Wiking" das
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen worden, weiterhin wurde er am 20.
Januar 1944 zum Hauptsturmführer befördert
Während der Rückzugskämpfe 1945 wurde Senghas am 1. April 1945
bei Warendorf zum 5. mal durch einen linken Unterarmdurchschuss mit
Nervenverletzungen, sowie linken Oberschenkeldurchschuss und linken
Fußrückenstreifschuss schwer verwundet, er erlebte das Kriegsende im
Reservelazarett Warendorf/Westfalen und kam auch dort in amerikanische
Gefangenschaft aus der er am 15. Juni 1946 entlassen wurde.
Paul Senghas starb am 06. November 1996.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE