Karl-Heinz Worthmann wurde am 18.01.1911 in
Hagen/Westfalen geboren und trat noch zu Friedenszeiten der
SS-Verfügungstruppe bei.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges bewährte sich Worthmann als Kompanietruppführer
der Infanterie. Noch vor Beginn des Westfeldzuges vertraute man ihm einen
Infanteriezug an, mit dem er sich auch im Feldzug gegen Frankreich erneut
besonders auszeichnen konnte. Dies fand Anerkennung der Verleihung beider
Eisernen Kreuze.
Im Krieg gegen die Sowjetunion wurde er 1941 schwer verwundet und kam nach
seiner Genesung zur SS-Panzertruppe.
Als Panzerkommandant, Hauptscharführer und Zugführer in der 6. Kompanie des
SS-Panzerregiments 2 "Das Reich", erhielt er für die Kämpfe im Raume
Charkow, als er eine vom Feind genommene wichtige Höhe (209,3) mit 4
Panzern und einem Zug aufgesessener Infanterie zurückerobern konnte. Dabei
unterstütze er die Infanterie bis auf die letzten Meter vor die feindlichen
Stellungen. Dabei konnte sein Zug 27 Pak, 2 IG`s und 2 Panzerbüchsen
vernichten bzw. erobern. Am 31.03.1943 erhielt er dafür das Ritterkreuz. Für
Worthmann war dabei allerdings das Wichtigste, in diesem Kampf nicht einen
seiner Soldaten verloren zu haben.
Sein Fahrer war der spätere Ritterkreuzträger
Johann Thaler, der Worthmann,
nachdem der Panzer nach dem 3. Treffer abgeschossen wurde, aus diesem bergen
konnte, nachdem er beim Ausbooten am Laufwerk hängen blieb.
Während des Unternehmens "Zitadelle" im Raum Bjelgorod wurde sein
Panzer IV am 06.07.1943, beim Niederkämpfen einer gegnerischen Pakfront
abgeschossen und vernichtet. SS-Untersturmführer und Kompanieführer Karl-Heinz
Worthmann verlor dabei sein Leben und das Panzerregiment 2 "Das Reich"
einen seiner fähigsten Offiziere.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE