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548. Eichenlaubträger Max Wünsche
SS-Standartenführer, Panzertruppe


Max Wünsche wurde am 20.04.1914 in Kittlitz, Kreis Löbau als Sohn eines Land- und Forstwirtes geboren. Nach dem Besuch der Volksschule, der Oberrealschule in Bautzen und der Höheren Handelsschule, legte er sein Abitur ab und meldete sich nach kurzer kaufmännischer und technischer Ausbildung zur SS-Verfügungstruppe im Juli 1933. Zwischendurch trat er 1928 dem Reichslandbund und im November 1932 der Hitlerjugend bei.
Dort wurde er nach der militärischen Ausbildung in Jüterbog, zur SS-Junkerschule nach Bad Tölz kommandiert, wo er am 2. Lehrgang teilnahm.
Am 20.04. 1936 erfolgte die Beförderung zum SS-Untersturmführer, sowie die Versetzung in den Truppendienst zur Leibstandarte nach Berlin-Lichterfelde, wo er den Posten eines Zugführers der 9. Kompanie übernahm..
Am 01.10.1938 wurde er in dei 17. Kompanie und gleichzeitig zum Begleitkommando des Führers, versetzt, wo er Ordonnanz-Offizier bei Adolf Hitler 1939 Adjutant Hitlers im Polenfeldzug wurde.
Am 24.01.1940 kam er zurück in die Leibstandarte als Chef des 2. Zuges der 15. Kradschützenkompanie, unter dem Kommando von Kurt Meyer, die er im Westfeldzug zeitweise anführte, wurde verwundet und erhielt beide Eisernen Kreuze.
In Flandern war Wünsche Adjutant Sepp Dietrichs, wo beide am Ortsrand von Esquelbecq, 50 Meter vor den britischen Stellungen, in einem Wasserdurchlass 4 Stunden festgehalten wurden.
Im Balkanfeldzug war Wünsche bei der Abschnürung der griechischen Epirus-Mazedonien-Armee mit 16 Divisionen beteiligt.
Im Ostfeldzug marschierte die Division im Verband der Heeresgruppe Süd im III. Armeekorps unter General Eberhardt von Mackensen. In den folgenden Wochen floh Wünsche einige Aufklärungsflüge mit einem Fieseler Storch, wodurch am 31.07.1941 die Stadt Nowo-Archangelsk erobert werden konnte, wodurch der Uman-Kessel geschlossen wurde.
Als die Soldaten der Leibstandarte am Eingang zur Krim eintrafen, dem Isthmus von Perekop, wurde Wünsche in Vertretung des SS-Hauptsturmführers Rudolf Lehmann, Divisions Ia.
Während der Schlacht um Berdjansk, Mariupol und Taganrog war Wünsche Kommandeur verschiedener Einheiten, deren Kommandeure zuvor ausgefallen waren.
Am 15.02.1942 wurde Wünsche Kommandeur der Sturmgeschützabteilung der Leibstandarte, womit er jegliche feindlichen Vorstoße in den folgenden Wochen vereitelte.
Im März 1942 war seine Einheit, am Mius,  Korpsreserve und schlug den gegen die Fronten der 73. Infanteriedivision und der 13. Panzerdivissohn, antretenden Feind in zahlreichen Abwehrschlachten in die Flucht.
Am 01.Juni 1942 wurde Wünsche an die Kriegsschule nach Berlin kommandiert, wo er nach einem dreimonatigen Lehrgang einen Generalstabs-Lehrgang bestand und zum SS-Sturmbannführer befördert wurde.
Am 01.09.1942 übernimmt er wieder das Kommando über die Sturmgeschützabteilung der Leibstandarte und am 22. 10.1942 das Kommando über die I. Abteilung des neugeformten Panzerregiments der Division.
Die Aufstellung des Regiments begann im Januar 1942 und endete Mitte Januar 1943, als man das Regiment bei Charkov auslud. Bereits am 27.02.1943 wird die Abteilung im Wehrmachtsbericht genannt, als er mit seinen Soldaten des rechten Angriffsflügels des SS-Panzerkorps südlich von Merefa in den Feind stieß. Damit fügte er dem VI. sowjetischen Garde-Kavalleriekorps schwerste Verluste zu. In diesen Kämpfen konnte Wünsche die eingeschlossene Aufklärungsabteilung unter Kurt Meyer entsetzen. Zusammen bildeten sie dann eine kampfstarke Kampfgruppe.
Am 28.02.1943 erhielt er dafür als SS-Sturmbannführer und Kommandeur der I. Abteilung des SS-Panzerregiments 1 "Leibstandarte SS Adolf Hitler". Kurz vorher hatte er bereits das Deutsche Kreuz in Gold erhalten.
Am 15.03.1943 war die Schlacht um Charkov beendet und die Stadt wieder in deutscher Hand, der "Rote Platz" wurde daraufhin zum "Platz der Leibstandarte" umbenannt. Weiterhin erhielt Wünsche die Beförderung zum SS-Sturmbannführer.
Mit dem Ende der Kämpfe erhielt Wünsche die Versetzung als Kommandeur des SS-Panzerregiments 12 der neu aufzustellenden 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend".
Mit Beginn der Invasion in der Normandie begann auch der Einsatz der jungen SS-Soldaten der "Hitlerjugend". Bis Mitte Juli zerstörte die deutsche Division 219 feindliche Panzer und verhinderte den Durchbruch der Engländer ins Hinterland. Entscheidend waren dabei die Kämpfe um die Höhe 112.
Am 11.08.1944 erhielt Wünsche für diese Kämpfe als SS-Obersturmbannführer und Kommandeur des SS-Panzerregiments 12 "Hitlerjugend" das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Einige Tage später wurde die Division im Kessel von Falaise eingekesselt. Hier übernahm er zu seinem bereits bestehendem Kommando das Kommando über 2 Heeresregimenter, mit denen er die Nordflanke der 7. Armee sicherte und so damit beitrug das wesentliche Teile der Soldaten aus dem Kessel ausbrechen konnten
Nach seiner Beförderung zum SS-Standartenführer wurde er für die Verleihung der Schwerter zum Ritterkreuz eingereicht, wozu es jedoch nicht mehr kam, da Wünsche am 24.08.1944 in englische Gefangenschaft in der Nähe von St. Lambert geriet.
Nach 4 Jahren kehrte er 1948 aus der Gefangenschaft zurück und wurde ein angesehener Manager einer Industriefirma in Wuppertal
Max Wünsche starb am 17.04.1995 im Alter von 80 Jahren.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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