Robert Zeiher wurde am 01.11.1919 in
Freiburg geboren und trat im Oktober 1938 der 2. Kompanie des
Infanterieregiments 75 bei.
Nach dem Besuch der Kriegsschule Wischau-Didiz wurde er zum
Infanterie-Regiment 420 nach Münsingen versetzt, wo man die 125.
Infanteriedivision aufstellte.
Mit dieser Division nahm er am Balkanfeldzug 1941 teil und marschierte als
Leutnant in Russland ein.
Zeiher war bei der Eroberung Sewastopols als Chef der 7. Kompanie des
Infanterie-Regiments 420 dabei.
Am 08.05.1943 bekam er als Hauptmann das Deutsche Kreuz in Gold.
Nach einer schweren Verwundung und dem anschließenden Lazarettbesuch konnte er
ein Studium der Forstwissenschaften aufnehmen.
Im Oktober 1944 übernahm er im Raum Kaysersberg/Elsass eine Kampfgruppe und
wurde dann zur Waffen-SS kommandiert.
Am 16.01.1945 als Major der Reserve und Führer des I. Bataillons des
SS-Grenadier-Regiments "Radolfzell" (aufgestellt aus der
SS-Unterführerschule "Radolfzell") das Ritterkreuz, nachdem er dort
außerordentliche Abweherfolge gegen eine US-Elitedivision errang.
Nach der Gefangenschaft beendete er sein Studium und trat in den
Staatsforstdienst, aus dem er 1984 in den Ruhestand entlassen wurde.
Robert Zeiher verstarb am 13.06.2000.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
